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Studie bescheinigt Unternehmen mangelnde IT-Effizienz

TeamQuest, ein Anbieter von Software für IT-Service-Optimierung, fand in seiner "Globale IT-Management-Studie" heraus, dass nur zehn Prozent der Ressourcen in IT-Abteilungen für Innovationen genutzt werden. Doch was geschieht während der übrigen Zeit?

Die Server-Power von Unternehmen wächst stetig. Dennoch werden verhältnismäßig wenige Ressourcen für Innovationen genutzt. Demnach hängt der Erfolg eines Rechenzentrums für rund 95 Prozent der IT-Führungskräfte maßgeblich von einer angemessenen Performance-Analyse und IT-Optimierung ab. Allerdings können nur 22 Prozent davon auch den Zeitpunkt und/oder die Auswirkungen eines prognostizierten Szenarios vorhersagen und die notwendigen Schritte zur Problemlösung für ihre IT-Organisation bestimmen.

Die Studie liefert unter anderem konkrete Zahlen, wie sich die Ressourcen in IT-Abteilungen verteilen: Die meiste Zeit wird für die Lösung unvorhergesehener IT-Probleme und die tägliche Wartung und Administration aufgewendet. 93 Prozent der Befragten sehen in einer angemessenen IT-Optimierung und Performance-Analyse eine gesteigerte IT-Effizienz. Das wird von fast drei Viertel der IT-Führungskräfte bestätigt, die bereits IT-Optimierung und/oder eine geeignete Performance-Analyse einsetzen.

Zu den Ergebnissen der Studie zählt, dass der durchschnittlicher Zeitaufwand für die Lösung eines unvorhergesehenen IT-Problems rund 3,5 Stunden beträgt. Zu den häufigsten unvorhergesehenen IT-Problemen für Unternehmen zählt die Verlangsamung oder der Ausfall von Netzwerken (42 Prozent), schlechte Anwendungsperformance (37 Prozent), Verfügbarkeitsprobleme (37 Prozent), Hardwarefehler/-defekte (36 Prozent) und unerwartete Änderungswünsche/Change Requests (34 Prozent).

www.teamquest.com

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