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Bechtle erwartet solides Ergebnis

Bechtle sieht Signale für eine Trendwende. „Viele Indikatoren deuten darauf hin, dass die Talsohle durchschritten ist, auch wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schwierig bleiben“, meint Bechtle-Chef Thomas Olemotz.

Die allgemeine Konjunkturlage wirkte sich auch im dritten Quartal auf das Bechtle-Geschäft aus. Mit 323,3 Millionen Euro lag der Umsatz um 6,4 Prozent unter dem Vorjahr. Von Januar bis September erzielte der Konzern einen Umsatz von 964,8 Millionen Euro was einem Rückgang von 6,0 Prozent entspricht. Das Vorsteuerergebnis (EBIT) lag im dritten Quartal bei 11,9 Millionen Euro. Damit konnte der Abstand zum Vorjahr im aktuellen Berichtsquartal weiter verringert werden.

„Beim Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung des Konzerns zeigen sich zunehmend Anzeichen einer belastbaren konjunkturellen Bodenbildung. Auch wenn Ergebnis und Umsatz noch unter den Rekordwerten des Vorjahres liegen, hat sich das Geschäftsmodell auch in der Krise bewährt. Unsere Eigenkapitalquote von 67,2 Prozent und eine komfortable Liquiditätsreserve spiegeln die solide Bilanz und hohe Finanzkraft des Konzerns wider“, sagt Olemotz.

Erfolgreiche Entwicklung des Geschäfts mit öffentlichen Auftraggebern

Im Segment "IT-Systemhaus & Managed Services" erzielte Bechtle im dritten Quartal einen Umsatz von 216,0 Millionen Euro was einem Rückgang von 5,5 Prozent entspricht. Während sich im Industriesektor eine anhaltende Investitionszurückhaltung zeigte, wirkte vor allem die Nachfrage der öffentlichen Hand stabilisierend. In diesem Geschäftsbereich verbuchte der Konzern im dritten Quartal ein Wachstum von 26,5 Prozent. Im Systemhausgeschäft verbesserte sich die Ertragslage im Jahresverlauf kontinuierlich. Das EBIT hat sich in der Gesamtbetrachtung mehr als verdoppelt: von 3,0 Millionen Euro im ersten und 3,8 Millionen Euro im zweiten Quartal auf aktuell 7,4 Millionen Euro.

Auch im Segment E-Commerce ist es Bechtle gelungen, die Profitabilität im Jahresverlauf zu steigern. Mit der Eröffnung einer eigenen Landesgesellschaft in Polen im zweiten Quartal 2010 will Bechtle die internationale Wachstumsstrategie im E-Commerce fortführen und erschließt sich damit einen Zugang zum osteuropäischen Markt. Das Unternehmen wird mit seiner Handelsmarke "Bechtle direkt" dann in zwölf Ländern Europas vertreten sein.

„Ungeachtet der verbleibenden Unsicherheiten wird Bechtle auch 2009 ein solides, im Branchenkontext sehr gutes Ergebnis erwirtschaften“, erklärt Olemotz. Für 2010 erwartet der Vorstand eine Fortsetzung der 2009 begonnenen konjunkturellen Erholung: „Auch wenn wir nicht davon ausgehen können, bereits im kommenden Jahr das wirtschaftliche Niveau der Zeit vor der Finanz- und Wirtschaftskrise zu erreichen, blicken wir dennoch optimistisch in die Zukunft.“

www.bechtle.com

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