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Krise: Jedes 2. Unternehmen reduziert Lieferantenzahl

Zu diesem Ergebnis kommt die dritte globale Studie "Purchasing Excellence" von Roland Berger Strategy Consultants zu Trends und Kennzahlen im Einkauf von Produktions- und Nicht-Produktionsmaterial sowie Dienstleistungen, an der Top-Manager von mehr als 500 Unternehmen aus 14 Ländern und 17 Branchen teilgenommen haben.

Die Untersuchung liefert Erkenntnisse zu den wesentlichen Einkaufstrends sowie zu den wichtigsten Kennzahlen in Einkauf und Beschaffung. In diesem Jahr lag ein Fokus auf den Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise. Bei den Einkaufszielen ist wegen des herrschenden Ergebnisdrucks eine neue Konzentration auf Kostenziele zu beobachten, die Beschaffungsmärkte haben sich von Verkäufermärkten hin zu Einkäufermärkten entwickelt. Top-Unternehmen managen in unsicheren Zeiten das Risiko der Lieferantenbasis zunehmend aktiv. Top-Einkaufs-Abteilungen agieren außerdem auf Augenhöhe mit internen Kunden und Lieferanten und konzentrieren sich auf strategische Partnerschaften mit wenigen ausgewählten Lieferanten. Unternehmen, die Purchasing Excellence, also einen optimale Einkaufsorganisation erreichen, setzen auf zentrale Koordinationsmechanismen wie den "Lead Buying Ansatz". Dabei werden Lead Buyer mit gebündelter Einkaufsverantwortung je Warengruppe über Standorte und Länder hinweg definiert.

"Die aktuelle Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich massiv auf Einkauf und Beschaffung weltweit aus", sagt Roland Schwientek, Partner im Kompetenzzentrum Operations Strategy bei Roland Berger Strategy Consultants. "Der auffälligste Trend ist, dass Kostenziele im Einkauf wieder ganz klar oberste Priorität haben. Die Beschaffungsmärkte der letzten Jahre haben sich zu Einkäufermärkten gewandelt - derzeit herrscht eine Bonanzastimmung in der Beschaffung."

www.rolandberger.com

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