C.ebra

„Schränke voller Altlasten“

Die Bereiche Datenschutz und Datenträgervernichtung sind schon lange ein zentrales Thema beim Deutschen Genossenschafts-Verlag (DG Verlag) mit Sitz in Wiesbaden: Der sorgsame Umgang mit Daten gehört zum Tagesgeschäft.

Einheitliche Sicherheitsstufen: Aktenvernichter-Einsatz im DG Verlag
Einheitliche Sicherheitsstufen: Aktenvernichter-Einsatz im DG Verlag

Als Medien-, Handels- und Systemhaus ist der DG Verlag in Wiesbaden, der im vergangenen Jahr sein 90-jähriges Bestehen feiern konnte, der Partner und Dienstleister der Volksbanken und Raiffeisenbanken, der Waren- und Dienstleistungsgenossenschaften sowie der Unternehmen im genossenschaftlichen Verbund. Als Handelshaus für die Genossenschaftsbanken arbeitet man natürlich mit sensiblen Lieferanten- und Kundendaten. Zu vernichten gibt es einiges: Ausdrucke, Fehlkopien, besonders zum Jahreswechsel alte Lieferantenpreislisten, CDs, USB-Sticks sowie „Schränke voller Altlasten“, wie Produktmanager Klaus-Peter Moog bestätigt. Derzeit werden die Aktenvernichter in unterschiedlichen Sicherheits-stufen überwiegend direkt am Arbeitsplatz eingesetzt. Teilweise werden aber auch abschließbare Recyclingcontainer für Kataloge und umfangreichere Broschüren genutzt.

Im DG Verlag gibt es ein dauerhaftes Projektteam, das sich generell mit dem Thema Sicherheit beschäftigt. Dabei kümmert sich das Team neben dem Themenbereich Datenschutz beispielsweise auch um Zutrittskontrollen und um Notfallpläne, aber ebenso intensiv um die Überarbeitung und Aktualisierung der Standards wie den neuesten DIN-Normen und Aufbewahrungsfristen. „Passiert ist bisher zum Glück noch nichts, aber aus unserer Sicht sind Vorkehrungen für den Ernstfall unverzichtbar“, so Moog.

Bei der Vernichtung der Daten spielt auch der Einsatz von Aktenvernichtern mit zum Beispiel einer einheitlichen Sicherheitsstufe eine wichtige Rolle. Hier das Richtige zu finden sei laut Klaus-Peter Moog eine nicht zu unterschätzende Aufgabe. „Besucht man die Branchenfachmesse Paperworld in Frankfurt, trifft man auf eine Vielzahl von Aktenvernichter-Herstellern. Auf dem Markt gibt es zahlreiche Anbieter mit zum Teil minderwertigen Maschinen, die sich höchstens für die Nutzung im kleinen Heimbüro eignen“, so die Erfahrung von Moog. In der Arbeitswelt werde aber eine ganz andere Gerätequalität benötigt. „Und diese Qualität findet man meines Erachtens nur hier in Deutschland bei einheimischen Unternehmen mit eigener Produktion“, meint der Produktmanager.

Handelshaus und Dienstleister für die deutschen Genossenschaftsbanken: der DG Verlag mit Hauptsitz in Wiesbaden
Handelshaus und Dienstleister für die deutschen Genossenschaftsbanken: der DG Verlag mit Hauptsitz in Wiesbaden

Wichtig sei aber nicht nur das Produkt Aktenvernichter selbst, sondern auch die Leistungen, die das Unternehmen und das Gerät mit sich brächten. Eine davon ist zum Beispiel das vom Hersteller HSM angebotene Datenschutz-Seminar. Die Seminare im Werk des Unternehmens in Frickingen am Bodensee gäben einen Einblick in gesetzliche Bestimmungen, Sicherheitsstufen usw. Anhand von realen Beispielen lerne man dort, Kriterien für die Auswahl des passenden Aktenvernichters anzuwenden. Der Datenschutz-Bereich auf der Website des Unternehmens halte ebenfalls einige Informationen zu diesem brisanten Thema parat. Hier steht zudem eine übersichtliche und informative Datenschutzbroschüre zum Download bereit. „Wie so oft ist bei der Entscheidung für einen Hersteller das Gesamtpaket maßgebend – und dieses Paket stimmt bei HSM“, zeigt sich Klaus-Peter Moog mit den angebotenen Leistungen mehr als zufrieden: „Das Unternehmen hat das Hauptaugenmerk dabei nicht nur auf zuverlässige Aktenvernichtung gelegt, sondern auch darauf, wie das Gerät für diese Sicherheit sorgt. Qualität Made in Germany, Leistungsfähigkeit, die Lautstärke während des Shreddervorgangs und natürlich die ökologische Gesamtbilanz, all das passt – und von letzterem konnte ich mich bei einer Besichtigung der Produktion vor Ort selbst überzeugen.“

www.dgverlag.de, www.hsm.eu

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