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Auszeichnung: DKB Service erhält "Eco-Award"

Die DKB Service GmbH hat auf der diesjährigen Bürofachmesse Office B-B den Award "ECO-Kunde des Jahres" erhalten. Die Auszeichnung wird vom Berliner Fachhandelsunternehmen Roy Schulz an ökologisch handelnde Kunden übergeben, die sich durch ihre Bemühungen und ihr aktives Handeln hinsichtlich der nachhaltigen und umweltschonenden Unternehmensgestaltung und Beschaffung auszeichnen.

Gabriele Gern, Geschäftsführerin der DKB Service GmbH, nahm den Award "Eco-Kunde des Jahres" persönlich entgegen.
Gabriele Gern, Geschäftsführerin der DKB Service GmbH, nahm den Award "Eco-Kunde des Jahres" persönlich entgegen.

Den "ECO-Award" nahm Gabriele Gern, Geschäftsführerin der DKB Service GmbH, persönlich entgegen. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Potsdam wurde 2001 gegründet und ist ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Deutschen Kreditbank AG. An 19 Standorten in den neuen Bundesländern und Bayern werden über 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Die Tätigkeiten umfassen dabei den Service in den Geschäftsfeldern Bankdienstleistungen, Facility Management, Personalservice, Marketing, Finanzen sowie IT. Nachhaltigkeit hat in der gesamten DKB einen hohen Stellenwert und so kommt dem Dienstleister der DKB-Gruppe dabei eine wichtige Rolle zu.

Die DKB Service GmbH hat das Thema Nachhaltigkeit in ihr Geschäftsmodell integriert und beachtet im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeiten gesellschaftliche, ökologische, ethische und soziale Aspekte entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Die Umsetzung wird dabei zu einem Großteil durch das Facility Management erbracht – von der Beschaffung über hauseigene Kurierleistungen per Erdgasauto, Fuhrpark- und Travelmanagement bis hin zum Objektmanagement.

Die CO2-Emissionen sind ein Kernindikator für das Umweltmanagement. Laut eigener Aussage nehmen seit 2010 die CO2-Emissionen pro Mitarbeiter kontinuierlich ab. Das Hauptziel ist die Reduktion und Substitution des Ressourceneinsatzes durch die Nutzung erneuerbarer Energiequellen. Daher wird der Strombedarf zu 100 Prozent aus Wasserkraft gedeckt und über Photovoltaik-Anlagen selbst grüner Strom erzeugt. Umgesetzte Energieeffizienzmaßnahmen wie die Optimierung der Regelungs- und Steuertechnik von Heizungs- und Kälteanlagen sowie die Realisierung von gering- und hochinvestiven Maßnahmen (Wärmerückgewinnung, Bewegungsmelder, LED-Beleuchtung etc.) zeigen ihre Wirkung.

Die PCs bei DKB Service tragen das amerikanische Umweltzeichen "Energy Star" und das verwendete Papier ist FSC-zertifiziert. Ein weiteres Ziel des Unternehmens ist es, den prozentualen Anteil der Büromaterialien mit Öko-Siegel zu steigern. Seit 2008 konnte der relative Papierverbrauch durch Duplex-Druck, Dokumentenanpassungen sowie papierlose, interne Aufträge und Bestellungen halbiert werden. Außerdem betonte Gern in ihrem Statement bei der Preisverleihung das Bestreben einer konsequente Mülltrennung sowie den Abfall zu reduzieren und umweltverträgliche Entsorgungsmöglichkeiten zu nutzen. So erfolgt seit Mitte 2015 die Auslieferung von Büromaterialbestellungen durch den Fachhändler Roy Schulz mit Hilfe von Mehrweg-Boxen in Berlin und Potsdam.

Auch Dienstreisen haben einen Einfluss auf die CO2-Emissionen. Daher möchte DKB Service den Anteil von umweltfreundlichen Dienstreisen wie mit der Bahn oder Elektro-Fahrzeugen erhöhen und Flüge möglichst vermeiden. Des Weiteren entstand 2013 eine Kooperation mit "Drive­Now", die die Nutzung von Carsharing-Angeboten ermöglicht. Vielfältige Mobilitätsalternativen, Mitarbeitersensibilisierung hinsichtlich der Wahl der Verkehrsmittel sowie die Einführung von Videokonferenzsystemen zur Dienstreise-Reduzierung sind wichtige Themen bei dem Tochterunternehmen der DKB AG.

Auch die Zertifizierung von Standorten der DKB AG nach EMAS (Eco Management and Audit Scheme) wird durch das Facility Management und Nachhaltigkeits­experten begleitet. Jedes Jahr überprüft die DKB Service GmbH aufs Neue die Betriebsabläufe aller von ihr betreuten DKB-Standorte auf umweltrelevante Aspekte. Dabei werden jährlich der Energie- und Wasserverbrauch, das Abfall-aufkommen, die Dienstreisen, der Papierverbrauch sowie der EDV-Bedarf erfasst und ausgewertet. Im Hinblick dessen werden Verbrauchsquellen analysiert sowie Optimierungsvorschläge ermittelt und umgesetzt.

Verantwortung für Partner und Mitarbeiter

Auch von den Vertragspartnern wird nachhaltiges Denken und Handeln gefordert, indem diese sich im Rahmen einer Nachhaltigkeitsvereinbarung zur Einhaltung von ökologischen, ethischen und sozialen Mindestanforderungen gemäß der deutschen Rechtsnormen verpflichten. Dabei setzt DKB Service auf feste Partner, mit denen das Unternehmen einen fairen und partnerschaftlichen Umgang anstrebt. Dabei wird die Beschaffung von Standardartikeln und -dienstleistungen für die DKB-Gruppe gebündelt und auf Standardlieferanten und Rahmenvertragspartner wie den Berliner Fachhändler gesetzt.

Geschäftsführerin Gern sagt über die eigene Verantwortung: "Zu einer nachhaltigen Unternehmensführung gehört für uns, auch als Arbeitgeber Verantwortung zu übernehmen. Wir bieten unseren Mitarbeitern moderne wie soziale Arbeitsbedingungen mit der gezielten Förderung einer Work-Life-Balance, umfangreichen Corporate Benefits und einem umfangreichen Gesundheitsmanagementsystem. Dafür erhielten wir in diesem Jahr das Qualitätssiegel von Top Job."

Auch die Mitarbeiter selbst engagieren sich. So sind im Rahmen von Corporate Volunteering DKB-Mitarbeiter freiwillig in Liebenberg im Bereich Naturschutz, aber auch im Jugenddorf am Ruppiner See im Einsatz. Seit September 2015 führt die DKB ein Corporate Volunteering Programm zur Flüchtlingshilfe durch.

Die Auswahlkriterien des "Eco-Awards"

Die Preisträger des "Eco-Awards" werden nicht durch ein Gremium gewählt. Die Nominierung ergibt sich aus der engen Zusammenarbeit und dem Dialog zwischen dem Fachhändler Roy Schulz und seinen Kunden. Kriterien hierbei sind beispielsweise:

  • Nutzung der über 2500 im E-Procurment-­System ausgewiesenen Ökoartikel mit dem "Green Office"-Signet
  • Austausch von leeren Tinten- und Toner-Kartuschen über ein Rückführungssystem 
  • Teilnahme am Recyclingkonzept „Stifte“
  • Aktive Mitarbeit an der Senkung von Transport-, ­Logistik- und ­Verpackungskosten 
  • Einsatz von zertifizierten und recycelten Multi­funktionspapieren
  • Anwendung von Mehrwegsystemen wie Lieferboxen
  • Rückführung von Alt-Elektrogeräten 
  • Optimierung des Lieferprozesses 
  • Verzicht auf Bestellungen von Klein- und Kleinst­mengen

www.office-bb.de  
www.dkb.de 

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