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Monster-Recruiting-Studie: Flexibles Arbeiten ist begehrt

Die Studie "Bewerbungspraxis 2015" des Centre of Human Resources Information Systems der Uni Bamberg offenbart, dass 85,9 Prozent der Befragten der Generation Y flexible Arbeitszeitmodelle bevorzugen.

Die "Recruiting Trends 2015" untersuchten insgesamt 13 thematische Schwerpunkte.
Die "Recruiting Trends 2015" untersuchten insgesamt 13 thematische Schwerpunkte.

Allerdings scheint das tatsächliche Angebot flexibler Arbeitsformen in Deutschland eher gering zu sein. So ist nur etwa jeder zweite Teilnehmer der „Bewerbungspraxis 2015“ der Ansicht, ausreichend viele Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung seiner Arbeitszeit zu haben und lediglich 43,4 Prozent können nach eigenen Angaben Arbeit von zu Hause aus erledigen. Ferner geben über zwei Drittel der Stellensuchenden und Karriereinteressierten an, dass sie ein Jobangebot nur dann annehmen würden, wenn der Arbeitgeber flexible Arbeitszeiten ermöglicht. Etwa jeder zweite Befragte würde ein Jobangebot ablehnen, wenn es in diesem Unternehmen die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, nicht gäbe.

Die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten, bieten derzeit 47,0 Prozent der Top-1000-Unternehmen aus Deutschland ihren Mitarbeitern. 54,5 Prozent wollen entsprechende Angebote in diese Richtung zukünftig ausweiten. Allerdings sind auch insgesamt drei Viertel der Teilnehmer der aktuellen Befragung der Meinung, dass das Arbeiten von zu Hause aus Herausforderungen für die Zusammenarbeit im Unternehmen erzeugt und weniger als drei von zehn antwortenden Unternehmen geben an, dass ihre Mitarbeiter im Homeoffice produktiver sind als im Büro.

76,8 Prozent der 1000 größten deutschen Unternehmen ermöglichen ihren Mitarbeitern eine flexible Gestaltung der eigenen Arbeitszeit im Büro und ein nahezu gleich großer Teil der Befragten will zukünftig verstärkt flexible Arbeitszeiten anbieten. Rund acht von zehn Studienteilnehmern denken jedoch auch, dass flexible Arbeitszeiten Herausforderungen für die Zusammenarbeit im Unternehmen erzeugen. Dennoch sind fast sechs von zehn antwortenden Firmen der Ansicht, dass Mitarbeiter, die flexible Arbeitszeiten nutzen, produktiver sind als ihre Kollegen, die diese Möglichkeit nicht haben oder nicht von ihr Gebrauch machen.

Schließlich bietet rund ein Viertel der größten Unternehmen aus Deutschland den eigenen Mitarbeitern die Möglichkeit, sowohl räumlich als auch zeitlich verteilt zu arbeiten. 35,4 Prozent wollen entsprechende Angebote in der Zukunft ausweiten. Aber auch diese Arbeitsform erzeugt nach Meinung von rund sechs von zehn Studienteilnehmern Herausforderungen für die Zusammenarbeit im Unternehmen. Zudem denken lediglich 23,7 Prozent, dass Mitarbeiter, die zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten arbeiten, produktiver sind als ihre Kollegen im Büro.

www.uni-bamberg.de

www.monster.de

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