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Produktivitätskiller Homeoffice und Café?

Der Firmenschreibtisch hat ausgedient. Weltweit entscheiden sich immer mehr Menschen, einen Teil ihrer Arbeitszeit außerhalb des Arbeitgeberbüros zu verbringen. 45 Prozent der Berufstätigen in Deutschland sehen einen Anstieg von flexiblen Arbeitskräften im Vergleich zu der Lage noch vor fünf Jahren. Das ist eines der Ergebnisse einer aktuellen Regus-Studie, in der 22 000 Berufstätige aus hundert Ländern zu ihrem Arbeitsumfeld befragt wurden.

Global beobachten Rund 70 Prozent dieses Phänomen, in den USA sind es sogar 80 Prozent. Dieses neue Arbeitsmodell kann aber auch ganz andere Schwierigkeiten aufwerfen. Oft ist es problematisch, den geeigneten Ort zum flexiblen Ausgleich zu finden, laute und störende Umgebungen sind echte Produktivitätskiller für vielbeschäftigte Arbeitnehmer. Auch Verkehrsbehinderungen zählen zu den größten Störfaktoren für Effizienz, darin sind sich 60 Prozent der Deutschen (weltweit 56 Prozent) einig. Staus sorgen für Verspätungen und lassen die Kollegen im Meeting warten. Zudem sind IT-Pannen in alternativen Arbeitsbereichen wie Cafés für 33 Prozent der Befragten ebenso ein Grund für Abstriche bei der Produktivität. Die Frage liegt nun auf der Hand: Wo befindet sich die beste Arbeitsumgebung, um als flexible Arbeitskraft möglichst produktiv zu sein? Rund 55 Prozent der in Deutschland Befragten (53 Prozent weltweit) sind der Meinung, dass Business Center für sie der sichere Hafen und damit die beste Möglichkeit sind, um außerhalb des Büros produktiv zu sein. Mehr als die Hälfte der Befragten ist dieser Ansicht, und das, obwohl mobilen Mitarbeitern grundsätzlich alle Möglichkeiten offen stehen. Sie können frei wählen, wo sie außerhalb des Büros arbeiten möchten.

Weitere Erkenntnisse:

  • Nur 39 Prozent (34 Prozent weltweit) der Befragten sagen, dass sich die Arbeit im Homeoffice positiv auf ihre Produktivität auswirkt. Anders sieht es lediglich für diejenigen aus, die in der glücklichen Lage sind, eine professionelle Arbeitsausstattung in den eigenen vier Wänden einzurichten. Hier geben 76 Prozent (63 Prozent weltweit) an, dass ihre Produktivität sich zu Hause frei entfalten kann.
  • Cafés rangieren mit sechs Prozent (zwölf Prozent weltweit) ebenso unter den unbeliebteren Orten, um der Arbeit zügig nachzukommen. Auf Grund von Umgebungslärm, einer nicht immer zuverlässigen Internetverbindung und einem Mangel an Privatsphäre lassen sich dort einige Arbeiten nicht reibungslos erledigen. Alleine die Japaner setzen auf einen Arbeitsaufenthalt im Café. Immerhin ist jeder Dritte in dem Land (35 Prozent der Befragten) der Meinung, an diesem Ort effektiv arbeiten zu können.


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