C.ebra

Haworth: Ahlen wird geschlossen

Der Büromöbelhersteller Haworth hat Anfang der Woche den Betriebsräten und den Mitarbeitern das „Zukunftsprojekt Haworth Deutschland“ vorgestellt. Ziel des Umbaus sei es, das Unternehmen nachhaltig erfolgreich aufzustellen.

Dazu sind, wie das Unternehmen mitteilte, die voraussichtliche Schließung des Standortes Ahlen bis Ende 2014 und eine Restrukturierung des Standortes Bad Münder geplant. Bei erfolgreicher Umsetzung dieser Maßnahmen habe sich die Muttergesellschaft Haworth Inc. bereit erklärt, weiter in die derzeit nicht profitable Deutschland-Tochter zu investieren – und unter anderem bis zu sechs Millionen Euro für moderne Technologie und verbesserte Prozesse bereitzustellen.

Die in Ahlen ansässige Produktion soll nach Bad Münder und andere Standorte verlagert werden. In diesem Zusammenhang werde man zahlreichen Ahlener Mitarbeitern einen Umzug nach Bad Münder anbieten.

Henning Figge, Vice President Europe und Geschäftsführer der Haworth GmbH, beschrieb den Umbau als „absolut notwendig.“ In anderen europäischen Märkten wachse Haworth profitabel trotz schwieriger Marktbedingungen. „Wir setzen unter anderem auf unser maßgeschneidertes Produktangebot, das von unseren Kunden sehr positiv aufgenommen wird, und auf die vorgesehenen Maßnahmen. Dann können wir auch in Deutschland das große Potenzial voll ausschöpfen“, so Figge weiter. In Deutschland beschäftigt Haworth derzeit rund 400 Mitarbeiter an den Standorten Ahlen und Bad Münder.

www.haworth.de

Verwandte Themen
Kostentreiber: Mangel an qualifizierten LKW-Fahrern kombiniert mit einer hohen Personalfluktuation – Bild: Thinkstock/iStock/welcomia
Steigende Preise im Transportmarkt weiter
Vorteil eines digitalisierten Beschaffungsvorgangs gegenüber eines herkömmlichen: Halbierte Prozesskosten im Unternehmen und eine Stunde Ersparnis pro Bestellvorgang
Mercateo launcht kostenlosen Prozesskostenrechner weiter
Die Bechtle Konzernzentrale in Neckarsulm. Bild: Bechtle AG
Landesverwaltung und Bechtle verlängern Rahmenvertrag weiter
Konica Minolta möchte eigenen Angaben zufolge bis 2050 80 Prozent seiner CO₂-Emissionen im Vergleich zum Referenzjahr 2005 reduzieren. Bild: Science Based Targets Initiative (SBTi)
Konica Minolta ist beim Klimaschutz weltweit führend weiter
"Café Orgánico" von Gepa ist Deutschlands nachhaltigstes Produkt 2017(Bild: Gepa.de , Infomaterial, Musterkalkulation Café Organico)
Verbraucher wählen fairen Kaffee zu Deutschlands "nachhaltigstem Produkt" weiter
DIW-Studie zum Green Public Procurement: Trotz zuletzt steigender Tendenz wurden 2015 nur 2,4 Prozent aller Beschaffungsverträge nach umweltfreundlichen Kriterien vergeben. (Bild: Thinkstock/iStock/weerapatkiatdumrong)
Umweltfreundliche Beschaffung kommt in Deutschland zu kurz weiter