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Kein Sommerloch: IT-Mittelstandsindex

Der IT-Mittelstandsindex von Fujitsu und techconsult spiegelt Lage und Erwartungen bezüglich Umsatz und ITK-Investitionen wider. Statt dem jährlichen Sommerloch, zeigt der Mittelstand im Juli eine konstante Wirtschaftslage.

Erneut überwogen im Juli ähnlich viele Unternehmen mit gestiegenen Umsätzen wie im Juni. Die Nachfrage nach Informations- und Kommunikationstechnologie (IT/TK) zog im Juli weiter an. Der Index der Ausgabenplanungen für die kommenden drei Monate hält sein Niveau und zeigt, dass die Unternehmen mit positiven Investitionsabsichten deutlich dominieren. Mit Ausnahme der Öffentlichen Verwaltungen erzielte die Mehrheit der Unternehmen in allen gewerblichen Branchen ein Umsatzplus. Über gefüllte Auftragsbücher konnte sich insbesondere die Industrie freuen. Mit einem Index von 130 Punkten war sie maßgeblicher Treiber der positiven wirtschaftlichen Entwicklung. Die Indikatoren von Dienstleistung, Handel und Finanzgewerbe liegen im Durchschnitt. Dagegen erzielte der Öffentliche Bereich nur einen Indikator von 93 Punkten, hier waren Verwaltungen mit gestiegenen Einnahmen deutlich in der Minderheit.

Die Prognose für die kommenden drei Monate zeigt sich stabil. Die Ausgabenplanungen sind weniger optimistisch als ein Jahr zuvor, sie liegen acht Punkte unter dem Niveau vom Juli 2011. Bis auf das Finanzgewerbe, tätigten alle Wirtschaftszweige im Juli überwiegend steigende IT-/TK-Ausgaben. Besonders ausgabenaffin präsentierten sich die Versorger und die Öffentlichen Verwaltungen. Während sich im Handel noch die Unternehmen mit steigenden und rückläufigen Ausgaben die Waage halten konnten, waren im Finanzgewerbe die Unternehmen mit steigenden Ausgaben deutlich in der Minderheit, wie der Indikator von nur 89 Punkten aussagt.

Der Indikator der Hardware-Ausgaben machte im Juli einen Sprung nach oben und stieg gegenüber dem Vormonat um acht Punkte auf insgesamt 112 Zähler an. Die Investitionsplanungen konnten ihr hohes Niveau vom Juni nicht halten, sie gaben fünf Punkte nach und liegen aktuell ebenfalls bei 112 Punkten.

Nach einer leichten Sommerflaute zog der Software-Markt im Juli gegenüber Juni marginal an. Mit einem Index von 105 Punkten waren die Unternehmen mit expandierenden Software-Ausgaben stärker in der Überzahl als noch einen Monat zuvor. Auch für die Investitionsplanungen ist eine steigende Tendenz sichtbar: Ihr Indikator liegt bei 111 Punkten und damit einen Punkt über dem Wert vom Vormonat.

www.techconsult.de; www.fujitsu.com/de

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