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HP will PC-Geschäft ausgliedern

HP will das PC-Geschäft in einem Spin-off ausgliedern und die Produktion von Tablets und Smartphones einstellen. Künftig will sich HP verstärkt auf die Softwareentwicklung und das Thema Cloud konzentrieren.

Mit der milliardenschweren Übernahme des britischen Cloud-Computing-Spezialisten Autonomy stößt der Computerkonzern in die Zukunftsbranche des internetgestützten Rechnens vor. Der Strategiewechsel erinnert ein wenig an den Radikalumbau, den IBM vollzogen hat. Der IT-Konzern hatte sich bereits im vergangenen Jahrzehnt neu aufgestellt, sich von seiner PC-Sparte getrennt und diese an die chinesische Lenovo verkauft.

Die Entscheidung, was genau mit der Personal Systems Group (PSG), der mit 40 Milliarden US-Dolar Umsatz stärksten Sparte des Technologiekonzerns, geschieht oder wer die PC-Sparte von HP übernehmen könnte, soll in den nächsten acht bis zwölf Wochen fallen. Bei einem Kaufpreis von zehn bis zwölf Milliarden US-Dollar bringen Brancheninsider hier immer wieder Lenovo sowie Samsung ins Spiel.

Nicht betroffen von der Restrukturierung ist das Geschäft mit Druckern und Verbrauchsmaterialien. Das Drucker-Geschäft sei ein strategischer Bereich, der nicht infrage gestellt werde, betonte HP-Chef Leo Apotheker.

Die Umstrukturierung gab HP zeitgleich mit der Veröffentlichung seiner Quartalszahlen bekannt. Für das Gesamtjahr reduzierte das Unternehmen erneut seinen Umsatz- und Gewinnausblick. Der Konzern erwartet nun Erlöse von 127,2 bis 127,6 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen 129 bis 130 Milliarden Dollar anvisiert. Im dritten Quartal steigerte HP wie auch von Experten erwartet seinen Umsatz auf 31,2 Milliarden Dollar von 30,7 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum.

www.hp.com

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