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Auch Folienindustrie kämpft mit Rohstoffknappheit

Seit Monaten ziehen die Rohstoffpreise für Kunststoffe wie Polyethylen (PE) und Polypropylen (PP) drastisch an. Vielfach sind so die Preise um bis zu 60 Prozent im Jahresvergleich angestiegen.

Der ICIS-Index steht zum ersten Mal seit über 20 Jahren kurz vor der 1,40-Euro-Marke. Für die Folienindustrie bedeutet diese Entwicklung gravierende Einschnitte in Bezug auf Produktion und Margen. Die Ursachen für diese Preisdynamik liegen zum einen an der erhöhten Nachfrage durch die leichte Erholung der Wirtschaft, zum anderen an der Verknappung der Produktionskapazitäten für PP-Granulate. Drastisch verschärft hat sich die Situation auch durch Anlagenwartungen, die auf bis zu drei Monate verlängert wurden.

Viele Rohstofflieferanten begrenzen sogar Liefermengen, was die Gefahr von Produktionsstopps birgt. Die Folienindustrie reagiert auf diese Entwicklung mit Bemühungen, Rohstoffe von alternativen Lieferanten zu beschaffen. Dies ist zwar zeit- und kostenaufwändig, erhöht aber die Chance auf eine ausreichende Verfügbarkeit von PP-Produkten. Michael Kahl, Geschäftsführer von pro|office bestätigt die Rohstoffprobleme der Branche: „Eine Entspannung der Lage ist leider derzeit noch nicht vorhersehbar. Dennoch setzen wir alles daran, die Mehrkosten und Lieferengpässe für unsere Kunden so gering wie möglich zu halten.“

www.prooffice.cz

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