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Studie: "Ethisch korrekt einkaufen"

Trotz der Wirtschaftskrise gibt es für viele Verbraucher mehr Kriterien als nur den Preis. "Grüne Firmen" gewinnen damit weiter an Bedeutung.

Trotz der Krise ist der Preis von Produkten für immer mehr Verbraucher hierzulande nicht das alleinige Kriterium, sie legen zunehmend auch Wert auf ethisch korrekte Einkäufe. Die Krise habe das Bedürfnis nach Fairness sogar noch gesteigert, erklärte die Beratungsfirma Trendbüro bei der Vorstellung einer für den Otto-Konzern durchgeführten Studie.

Beim ethisch korrekten Einkauf achten die Verbraucher zum Beispiel auf ökologische und soziale Kriterien: Sie schauen also darauf, ob ein Produkt klimaschonend und ohne Kinderarbeit hergestellt wird. Besonders großes Interesse am Thema Nachhaltigkeit haben die 48- bis 67jährigen. 60 Prozent der Befragten gaben an, sie sähen "grüne", klimafreundlich und verantwortungsvoll handelnde Unternehmen als die Gewinner der Wirtschaftskrise an, und zwar über alle Generations-, Bildungs- und Geschlechtsunterschiede hinweg. Auch sind 88 Prozent grundsätzlich überzeugt, dass sie als Verbraucher durch ihr Konsumverhalten ethisch korrekte Angebote voranbringen.

www.trendbuero.de

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