C.ebra

Studie: "Ethisch korrekt einkaufen"

Trotz der Wirtschaftskrise gibt es für viele Verbraucher mehr Kriterien als nur den Preis. "Grüne Firmen" gewinnen damit weiter an Bedeutung.

Trotz der Krise ist der Preis von Produkten für immer mehr Verbraucher hierzulande nicht das alleinige Kriterium, sie legen zunehmend auch Wert auf ethisch korrekte Einkäufe. Die Krise habe das Bedürfnis nach Fairness sogar noch gesteigert, erklärte die Beratungsfirma Trendbüro bei der Vorstellung einer für den Otto-Konzern durchgeführten Studie.

Beim ethisch korrekten Einkauf achten die Verbraucher zum Beispiel auf ökologische und soziale Kriterien: Sie schauen also darauf, ob ein Produkt klimaschonend und ohne Kinderarbeit hergestellt wird. Besonders großes Interesse am Thema Nachhaltigkeit haben die 48- bis 67jährigen. 60 Prozent der Befragten gaben an, sie sähen "grüne", klimafreundlich und verantwortungsvoll handelnde Unternehmen als die Gewinner der Wirtschaftskrise an, und zwar über alle Generations-, Bildungs- und Geschlechtsunterschiede hinweg. Auch sind 88 Prozent grundsätzlich überzeugt, dass sie als Verbraucher durch ihr Konsumverhalten ethisch korrekte Angebote voranbringen.

www.trendbuero.de

Verwandte Themen
Die Ergebnisse sind Teil der Studie "IT-Zufriedenheit in europäischen Unternehmen", die Sharp in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsinstitut Censuswide durchgeführt und erstmals im September 2016 veröffentlicht hat. (Bild: Sharp)
Unternehmen haben ein Motivationsproblem weiter
Wird der operative Einkauf zum Auslaufmodell? weiter
Mercateo
Mercateo setzt weiterhin auf profitables Wachstum weiter
Zentrale von Samsung Electronics in Schwalbach
EU Kommission billigt Übernahme der Samsung-Druckersparte durch HP weiter
Alle Fakten inklusive: die neue OWA-Broschüre informiert über das Angebot
Armor forciert Umweltmarke OWA weiter
Zentraler Ort der neuen CeBIT: Freigelände am Expo-Holzdach auf dem Messegelände – Bild:  Deutsche Messe
Die CeBIT ist tot, lang lebe die CeBIT weiter