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Gefahr bei Unternehmensinfos auf privaten Rechnern

Jeder fünfte IT-Angriff auf Unternehmen wird durch die eigenen Mitarbeiter verursacht. Eine aktuelle Umfrage von Imperva, bei der 1.000 Angestellte befragt wurden, zeigt die hohe Verbreitung von geschäftlichen Informationen auf privaten Geräten.

Danach gaben 85 Prozent der Befragten an, dass sie Unternehmensinformationen auf ihren privaten Rechnern oder Mobilgeräten gespeichert hätten. 79 Prozent gaben zusätzlich an, dass sie von keiner Richtlinie in ihrem Unternehmen wissen, die den Umgang mit solchen Informationen nach dem Verlassen des Unternehmens regelt. Das ist das zentrale Ergebnis der kürzlich veröffentlichten CyberSecurity Watch Survey 2011, die einmal jährlich durch den US-Geheimdienst in Zusammenarbeit mit der Carnegie Mellon University CERT und dem Beratungsunternehmen Deloitte & Touche erstellt wird. 33 Prozent der Befragten Unternehmen schätzen darüber hinaus die Kosten, die durch Insider-Angriffe verursacht werden, im Vergleich zu externen Attacken als höher ein. 2010 waren noch 25 Prozent der Befragten dieser Meinung.

„Vor diesem Hintergrund ist es heute besonders wichtig, dass Unternehmen sich mit allen Arten von Insider-Bedrohungen beschäftigen”, so Dietmar Kenzle, Regional Sales Director DACH beim Datensicherheitsspezialisten Imperva. „Mitarbeiter, die unwissentlich Informationen mit sich nehmen, können ein Unternehmen ebenso gefährden wie solche, die ein solches Vorgehen planen. Unternehmen sollten daher sowohl ihre Richtlinien als auch ihre Kontrollmechanismus überprüfen, um ihre digitalen Werte zu schützen.” Weitere Informationen zur CyberSecurity Watch Survey: bit.ly/hMnzR2.

www.imperva.de

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