C.ebra

„Grüne Beschaffung“ zahlt sich aus

179 Einzelberatungen, 40 Inhouse-Schulungen und 25 Trainings für Kommunen, öffentliche Einrichtungen und Unternehmen aus der Privatwirtschaft sowie 56 erfolgreiche Praxisbeispiele – so lautet die Bilanz des europäischen Gemeinschaftsprojekts „Buy Smart“ zur grünen Beschaffung.

In zahlreichen Kommunen und privaten Unternehmen wurden nach der Beratung durch das „Buy Smart“-Team Vergaberichtlinien umgesetzt, die dazu beitragen, dass zukünftig bei der Beschaffung verschiedener Produkte Umweltkriterien zu berücksichtigen sind. Gemäß den Empfehlungen kam es so an vielen Orten zur Beschaffung von umweltfreundlicher Büroausstattung, Fahrzeugen, Beleuchtung sowie Strom aus erneuerbaren Energiequellen, so die Bilanz.

Zusammen mit der Beratungs- und Service-Gesellschaft Umwelt sowie Partnern aus sieben europäischen Ländern setzte die Berliner Energieagentur als Projektkoordinator das Projekt „Buy Smart“ seit Mai 2009 in Deutschland um. Unterstützt wurde das Projekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit und die Vergabeplattform Vergabe 24. Allein durch umweltfreundliche Beschaffung der öffentlichen Hand könnten bis 2020 mehr als zwölf Megatonnen Kohlendioxid eingespart werden – so viel, wie 1,25 Millionen Bundesbürger pro Jahr verursachen. Zugleich seien Kosteneinsparungen in Höhe von 700 Millionen Euro möglich. Die im Projekt erarbeiteten Ausschreibungshilfen, Leitfäden und Informationen zu den Produktgruppen Bürogeräte, Fahrzeuge, Haushaltsgeräte, Grüner Strom und Beleuchtung stehen auch nach dem Ende der Projektlaufzeit am 31. Oktober 2011 auf der Internetseite zur Verfügung.

www.buy-smart.info

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