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Das "New Work Studio" feierte seine Premiere auf der Xing-Tagung "New Work Experience". Ab dem 10. April wird es auf dem Bauhaus Campus in Berlin zu sehen sein. Bild: IBA Deutschland
Das "New Work Studio" feierte seine Premiere auf der Xing-Tagung "New Work Experience". Ab dem 10. April wird es auf dem Bauhaus Campus in Berlin zu sehen sein. Bild: IBA Deutschland
Das "New Work Studio" zeigt auf knapp acht Quadratmetern neue Kooperations- und Kommunikationsformen. Bild: IBA Deutschland
Das "New Work Studio" zeigt auf knapp acht Quadratmetern neue Kooperations- und Kommunikationsformen. Bild: IBA Deutschland

Premiere: "New Work Studio" erfindet Arbeitplätze neu

Als mobiler Think Tank soll das in Berlin erstmalig vorgestellte "New Work Studio" neue Kooperationsformen an sogenannten "Dritten Orten" zeigen und zu Diskussionen über das "Neue Arbeiten" anregen.

Das von Architekt und Designer Van Bo Le-Mentzel geschaffene "New Work Studio" zeigte auf der Tagung "New Work Experience" Ende März im Berliner Westhafen vor rund 750 Teilnehmern auf knapp acht Quadratmetern, welche neuen Kooperations- und Kommunikationsformen an sogenannten "Dritten Orten" (3rd places) – neben den gewohnten Wohn- und Arbeitswelten – stattfinden können. Es ist eine Gemeinschaftsinitiative der Tinyhouse University, einem Bildungs-Experiment rund um neue Wohnkonzepte, mit der Xing AG und dem Industrieverband Büro und Arbeitswelt e.V. (IBA).

Das "New Work Studio" soll – so die Projektpartner – als mobiler Think Tank Querdenker aus Wirtschaft, Kunst und Forschung einladen, das "Neue Arbeiten" zu erforschen. Er steht dabei für ein neues Arbeitsverständnis in dem Räume abseits des klassischen Büros zu Impulsgebern für neue Formen der Arbeit werden können.

"Die Digitalisierung beeinflusst unser tägliches Leben, die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren – und letztendlich auch, wie wir miteinander arbeiten. Wir stehen vor einer grundlegenden Neuordnung der Arbeitswelt. Dabei werden nicht nur bestehende Arbeitsmodelle in Frage gestellt, sondern auch neue Ideen und Konzepte für Zusammenarbeit erfunden und getestet. Für Unternehmen ist es wichtig zu verstehen, wie Führung und Unternehmenskultur gestaltet werden müssen, um als Motor für Innovationen zu dienen“, so Wolfram Sauer, Head of Public Affairs bei Xing, zum Hintergrund der Initiative.

Ab dem 10. April wird das "New Work Studio" gemeinsam mit vorerst zwei weiteren "Tinyhouses" für zwölf Monate auf dem Bauhaus Campus in Berlin zu sehen sein. Im Laufe des Jahres sollen dort weitere mobile Minihäuser hinzukommen, die unter anderem als Studienräume, Ateliers, Bibliothek und Orte der Begegnung genutzt werden. 

Unternehmenskultur als Innovationsmotor

Im Rahmen der Tagung "New Work Experience" wurde das "New Work Studio" als Raum für verschiedene Dialogformate und Diskussionsrunden genutzt. Zu den Gesprächspartnern zählte neben dem Architekten und Gründer der Tinyhouse University Van Bo Le-Mentzel auch die Trendexpertin Birgit Gebhardt. Auf Initiative des IBA nutzte die Autorin der "New Work Order"-Studien den mobilen Veranstaltungsraum für eine Informationsrunde mit dem Titel „Von der Arbeits- zur Lernwelt“.

Auf der Xing-Tagung "New Work Experience" standen innovative Arbeitsmodelle und kreative Arbeitsformen im Fokus. Mit rund 80 Vorträgen sowie vielen Workshops, Expertentalks und persönlichen Gesprächen bot die Veranstaltung das ideale Forum, um sich umfassend über die neuesten Trends in der Arbeitswelt zu informieren und mit anderen Teilnehmern auszutauschen.

www.iba.online 

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