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So können Unternehmen profitieren

Kosten sind und bleiben ein zentrales Fuhrparkthema. Immer mehr Unternehmen entscheiden sich für eine Leasingfinanzierung, statt die Fahrzeuge selbst zu kaufen. Und das hat gute Gründe, meint unser Gastautor Lionel Wolff.

Lionel Wolff ist Geschäftsführer von Arval in Deutschland.
Lionel Wolff ist Geschäftsführer von Arval in Deutschland.

Egal ob mittelständischer Familienbetrieb oder internationale Unternehmensgruppe – fast jedes Unternehmen setzt Firmenwagen als Servicefahrzeuge, Dienstwagen für Führungskräfte oder Motivationsinstrument für Mitarbeiter ein. Nicht selten stellt der Fuhrpark dabei einen der größten Kostenblöcke im Unternehmen dar. Finanzierungsmöglichkeiten gibt es viele – beispielsweise Kauf, Kredit oder Leasing. Den geringstmöglichen Verwaltungsaufwand sowie eine Vielzahl finanzieller Vorteile haben Unternehmen mit Full-Service-Leasing. Die Einbindung eines Dienstleisters ermöglicht es, Kosten und Risiken kalkulierbar zu machen und die gesamte Fuhrparkverwaltung auszulagern.

In vielen mittelständischen und großen Unternehmen hat sich Full-Service-Leasing mittlerweile etabliert. Die Ergebnisse der letzten Umfragen des Corporate Vehicle Observatory (CVO) unter Flottenverantwortlichen zeigen, dass Leasing mit Kilometervertrag seit Jahren die Hauptfinanzierungsmethode bei Unternehmen mit mehr als tausend Mitarbeitern ist. Dieser Trend setzt sich in der genannten Befragungsgruppe auch in diesem Jahr mit 47 Prozent fort. Die Unternehmen profitieren von einer erhöhten Planungssicherheit bei den Fuhrparkkosten, da die Leasingraten auf Grundlage einer vorab festgelegten Vertragslaufzeit und einer bestimmten Gesamtlaufleistung des Fahrzeugs fixiert sind und kein Verlustrisiko beim Verkauf des gebrauchten Firmenwagens besteht.

Vorteil für die Unternehmensbilanz

Anders als beim Kauf wird beim Leasing kein Unternehmenskapital gebunden. Das erhöht die Liquidität und setzt finanzielle Ressourcen für andere wichtige Investitionen frei. Zudem wirkt sich Leasing positiv auf die Unternehmensbilanz aus: Geleaste Fahrzeuge müssen darin nicht aufgeführt werden (ggf. jedoch bei Bilanzierung nach IFRS bzw. US-GAAP). Juristischer Eigentümer bleibt die Leasinggesellschaft, die die Fahrzeuge bilanziert. Dies wiederum zeigt sich positiv in der Eigenkapitalquote. Darüber hinaus sind Leasingraten als Betriebsausgaben steuerlich sofort abzugsfähig.

Outsourcing der Fuhrparkadministration

Zusätzliche Serviceleistungen zeichnen Full-Service-Leasing aus: Sie ermöglichen den Unternehmen, die gesamte Verwaltung der Firmenflotte an Full-Service-Leasinganbieter auszulagern. Dadurch werden Ressourcen frei, um sich auf das eigentliche Kerngeschäft zu konzentrieren. Reifenersatz, Schaden- oder Tankkartenmanagement etwa sind nur einige Dienstleistungen, die den Unternehmen im Rahmen des Full-Service-Leasings angeboten werden.

Effizienzgewinne und Einsparungen

Dass sich mit Full-Service-Leasing deutliche Einsparungen erzielen lassen, zeigt ein simpler Vergleich: Full-Service-Leasing hat zwar eine höhere monatliche Grundrate. Kostenpunkte wie Kfz-Versicherung oder GEZ-Gebühren sind darin aber bereits enthalten. Finanzielle Vorteile ergeben sich zudem durch die Weitergabe von Großkundenkonditionen oder durch Zinsvorteile. Kosten durch ungeplante Reparaturen oder Verluste aus dem Verkauf von gebrauchten Fahrzeugen bleiben beim Leasinganbieter.

Full-Service-Leasing führt zu erheblichen Kosteneinsparungen und einer deutlichen Entlastung für die Fuhrparkverwaltung. Neben den finanziellen und unternehmerischen Vorteilen, die Full-Service-Leasing vereint, sind moderne und technologisch top ausgestattete Firmenautos zudem ein erfolgreiches Instrument zur Mitarbeitermotivation. Außerdem wirkt sich der Einsatz neuester Fahrzeugtechnik positiv auf den Verbrauch und damit auf die Betriebskosten und die CO2-Bilanz der Flotte aus. Viele Gründe sprechen also für Full-Service-Leasing – das Nutzungsprofil eines Unternehmens sollte dennoch genau analysiert werden, um die individuellen Vorteile voll ausschöpfen zu können.

www.arval.de

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