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Editorial: Umsteigen bitte!

Chefredakteurin, Elke Sondermann
Chefredakteurin, Elke Sondermann

Technische Innovationen werden die Arbeitswelt nachhaltig verändern. Die steigende Mobilität der Arbeitnehmer und die immens wachsenden Datenmengen werden zu einer zunehmenden Akzeptanz von Cloud Services in den Unternehmen führen. Hier setzte die Kyocera-Roadshow an, mit dem Ziel, eine Diskussion mit IT-Entscheidern über aktuelle IT-Trends anzustoßen. Dabei galt es die Frage zu beantworten, wie sich die Rolle der Unternehmens-IT verändert, beziehungsweise wie sich mittels eines effizienten Dokumentenmanagements Unternehmensabläufe ganzheitlich optimieren lassen. Wie tiefgehend die Veränderungen sind, unterstrich auch IDC-Analyst Matthias Kraus in seinem Vortrag. Seiner Ansicht nach ist die größte Hürde bei der Umsetzung von echten Managed Print Services und damit einhergehend der Optimierung der Geschäftsprozesse durch Document Solutions in mittelständischen Unternehmen, dass die zu erwartenden Einsparungen zu gering sind, gepaart mit Angst vor Kontrollverlust und Sicherheitsbedenken.

Und während es also auf der einen Seite darum geht, die Geschäftsprozesse zunehmend papierlos zu gestalten, versuchen auf der anderen Seite die Papierhersteller, dem erstmals zurückgehenden Papierverbrauch in deutschen Büros mit immer umweltfreundlicheren, ressourcenschonenderen Produkten entgegenzutreten und sich so im Wettbewerb zu behaupten.

Ende letzten Jahres verzeichnete der Absatz von Cut-Size-Papieren im zweiten Jahr einen rückläufigen Trend von rund drei Prozent, erklärte uns Branchenexperte Herbert Geis damals in einem Interview. Zum einen sei der konjukturbedingte Rückgang aus Europa nach Deutschland übergeschwappt, zum anderen spiele das Wachstum der digitalen Dokumenten-Prozesse eine wichtige Rolle. Aktuelle Trends im Papierbereich sieht Geis neben den weiterhin beliebten Recyclingpapieren in der Verbreitung von zertifizierten Produkten aus nachhaltiger Forstwirtschaft, wie FSC und PEFC. Und besonders das EU-EcoLabel werde mit seinem umfassenden Umweltansatz vom Rohstoff bis zur Wiederverwertung eines Produktes in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Ein weiterer Aspekt: das Gewicht. Bereits in der letzten Ausgabe konnten Sie lesen, dass in den USA und Japan Grammaturen von 75 beziehungsweise 68 Gramm Standard bei Büropapieren sind. In Deutschland müssen es fast immer noch 80-Gramm-Papiere sein. Dabei versprechen neue 70-Gramm-FSC-Papiere nicht nur eine 12,5 prozentige Ressourcenschonung im Vergleich zu den 80-Gramm-Papieren, sie sollen auch qualitativ den schwereren Papieren in nichts nachstehen. So kann weniger mehr sein.

Und wo wir schon beim Sparen sind: Eine ergonomische Arbeitsplatzausstattung kann eine Menge Geld sparen, denn sie hilft dabei, die Mitarbeiter gesund zu halten. Und dabei sind es oft Kleinigkeiten, die zum Erfolg führen – erfahren Sie mehr in unserem Special „Gesundheit und Ergonomie“.

Interessante Lektüre und einen schönen Sommer wünscht,

Ihre Elke Sondermann

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