C.ebra

„Eine logische Konsequenz“

HÅG, einer der führenden europäischen Hersteller von Bürostühlen, hat sich kürzlich der Umweltinitiative B.A.U.M. angeschlossen. Wir sprachen mit Managing Director Bryan Boyd über die Bedeutung von Ökologie für das Unternehmen.

Die Deutschland-Zentrale von HÅG ist erst kürzlich in eines der ersten Passivbürohäuser in Deutschland gezogen.
Die Deutschland-Zentrale von HÅG ist erst kürzlich in eines der ersten Passivbürohäuser in Deutschland gezogen.

Was waren die Gründe für Ihr Unternehmen, sich der Umweltinitiative B.A.U.M. anzuschließen?

Wir sind der Meinung, dass Unternehmen nicht nur ökonomische, sondern auch ökologische Verantwortung tragen. Vor diesem Hintergrund ist unser Beitritt zum Unternehmensnetzwerk B.A.U.M. mit seinen Bemühungen um vorbeugenden und ganzheitlichen Umweltschutz für uns eine logische Konsequenz. Mit der Mitgliedschaft unterstützen wir B.A.U.M. sowohl ideell als auch finanziell und fördern damit den vorsorgenden Umweltschutz in Wirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig verpflichten wir uns, den von B.A.U.M. entwickelten Kodex für umweltbewusste Unternehmensführung einzuhalten und freuen uns, von dem Nertwerk weitere neue Impulse für nachhaltiges Wirtschaften zu erhalten.

Für Managing Director Bryan Boyd entsprechen die HÅG-Stühle einem Lebensgefühl.
Für Managing Director Bryan Boyd entsprechen die HÅG-Stühle einem Lebensgefühl.

Welche Rolle spielt das nachhaltige Wirtschaften für HÅG? Wie setzen Sie es im eigenen Unternehmen um?

Unser Nachhaltigkeitskonzept umfasst nicht nur den Umweltschutz, wir kümmern uns auch intensiv um ökonomische und soziale Nachhaltigkeit, denn nur im Zusammenspiel dieser drei Facetten ist ein Corporate-Social-Responsibility-Konzept wirklich erfolgreich. Zur Schonung der Umwelt verfolgen wir bereits seit 1995 ein umfangreiches Ökologiekonzept und produzieren unsere Stühle getreu dem Motto Cradle-To-Cradle: So sind alle unsere Modelle fast vollständig recycelbar. Wir waren damit einer der ersten Bürostuhlhersteller, der die ISO-Zertifizierung für den Umweltschutz erhalten hat. Dieses Bemühen hat sich beispielweise ausgezahlt, als wir im vergangenen Dezember den Klimagipfel in Kopenhagen und im Januar den World Future Energy Summit in Abu Dhabi mit unseren ökologischen Stühlen ausstatten durften. Außerdem sind wir erst kürzlich in eines der ersten Passivbürohäuser in Deutschland gezogen. Hier in unseren neuen Räumen in Neuss können wir unseren Heizenergiebedarf erheblich senken und damit den Ausstoß von klimaschädlichem CO2 nochmals reduzieren.

Ergonomie und vor allen Dingen ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis sind die wichtigsten Themen bei der Wahl des Bürostuhls. Spielen Ihrer Einschätzung nach auch Themen wie Ökologie bei der Auswahl der Büroeinrichtung inzwischen häufiger eine Rolle?

Ja, denn Umfragen zeigen immer wieder, dass die Käufer und auch die Nutzer nur selten wissen, auf welchem Stuhl sie sitzen. Unsere Kunden jedoch können dank unserer ökologischen Ausrichtung Stühle von HÅG leicht von anderen unterscheiden und mit der Entscheidung für einen HÅGStuhl ein Statement zum Umweltschutz abgeben. Unsere Stühle sind nicht einfach nur Möbel, sie sind ein Lebensgefühl. Sie vereinen, was den Menschen, die darauf sitzen, heutzutage wichtig ist: Gesundheit, Qualität und Umweltschutz. Außerdem gibt unsere Garantie von zehn Jahren unseren Projektkunden Invesitionssicherheit.

www.hag-gmbh.de, www.baumev.de

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