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Geschäftsrelevante E-Mails im Spam?

Rund 90 Prozent der täglich eingehenden E-Mails sind Spam. Ihre Abwehr steht für Unternehmen nicht von ungefähr ganz oben auf der Agenda: Spam-Mails gefährden die Stabilität der IT-Infrastruktur, kosten Zeit und schmälern die betriebliche Effizienz.

Wenn aber versehentlich als Werbung markierte geschäftliche E-Mails im Spam-Ordner landen und dort als ungelesen verbleiben oder gelöscht werden, könnten daraus ernsthafte rechtliche Konsequenzen und Schadenersatzpflicht für den Empfänger erwachsen.

Davor warnen die E-Mail-Experten der Group Business Software AG (GBS) und verweisen auf ein jetzt veröffentlichtes Urteil des Bonner Landgerichts, welches einen Anwalt zur Zahlung von Schadenersatz verurteilte, weil er eine im Spam-Ordner gelandete, fristgebundene E-Mail nicht rechtzeitig an seine Mandantin weiterleitete: „Nutzer von geschäftlichen E-Mail Accounts sind verpflichtet, ihre Spam-Ordner täglich zu kontrollieren, um versehentlich als Werbung markierte E-Mails zu erkennen und zurückzuholen“, macht Andreas Richter, Vice President Marketing bei GBS, aufmerksam. Denn eine E-Mail gelte als zugestellt, sobald sie in den Machtbereich des Unternehmens gelangt.

Die Problematik sei vergleichbar mit einem Brief, der per Einwurfschreiben empfangen, aber nie geöffnet wurde: Der Empfänger stellt mit seiner E-Mail Adresse eine Kontaktmöglichkeit zur Verfügung und ist folglich dafür verantwortlich, dass E-Mails ihn auch erreichen.

E-Mail-Management Lösungen wie die iQ.Suite von GBS bieten hier unter anderem Möglichkeit, E-Mails aus der Spamablage wieder zurückzuholen.

www.gbs.com/de/email-management

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