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Arbeitgeberwahl: Gesundheit wichtiger als Gehalt

Laut einer repräsentativen Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) erwarten junge und gut ausgebildete Menschen von ihrem Arbeitgeber nicht nur ein gutes Gehalt, sondern die Gesundheitsförderung muss stimmen.

Die eigenen Mitarbeiter sind für deutsche Unternehmen wichtige Werbeträger. Die Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main haben herausgefunden, dass fast jede zehnte Neueinstellung aus Empfehlungen der Mitarbeiter resultiert und somit die drittwichtigste Art der Personalbeschaffung. Aber wie schaffen es Unternehmen, dass sie von ihren eigenen Mitarbeitern weiterempfohlen werden? Dieser Frage ist eine repräsentative Umfrage der GfK im Auftrag der Allianz nachgegangen.

Ein üppiges Gehalt und die entsprechenden Karrierechancen sind demnach längst nicht mehr die allein entscheidenden Faktoren bei der Beurteilung der Attraktivität des eigenen Arbeitgebers. 

39 Prozent der Befragten finden eine betriebliche Krankenzusatzversicherung so gut, dass sie die Arbeitgeberwahl positiv beeinflussen würde. Einen höheren Wert erreicht nur die betriebliche Altersvorsorge mit 46 Prozent. Damit sind dies aus Sicht der jungen Leute die beiden attraktivsten monetären Personalzusatzleistungen.

Im Gegensatz zu freiwilligen Gesundheitsleistungen wird das Diensthandy nur von 13 Prozent der Schüler und Studenten als Pluspunkt bei der Entscheidung für einen Arbeitgeber angesehen. Auch Sportangebote können die jungen Leute nicht überzeugen (13 Prozent), selbst der Dienstwagen landet weit abgeschlagen bei nur 22 Prozent.

Dr. Jan Esser, Vorstand bei der Allianz Privaten Krankenversicherung, ergänzt: "Dass Leistungen wie eine betriebliche Krankenversicherung bei Schülern und Studenten so hoch im Kurs stehen, zeigt: Die junge Generation will ihr Leben bei aller Flexibilität vorausschauend gestalten."

www.aplusa.de 

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