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Freiwillige Selbstverpflichtung: Druckgeräte-Industrie steigert Energieeffizienz

Dank einer Selbstregulierungsinitiative von 15 Herstellern konnte die Energieffizienz von Druckern und Kopierern in den Jahren 2011 bis 2014 in Europa um mehr als ein Drittel gesteigert werden.

Die freiwillige Vereinbarung, die von der gemeinnützigen Organisation EuroVAprint entwickelt wurde und die von der Europäischen Kommission unterstützt wird, stellt eine Reihe von strengen Anforderungen in puncto Energieverbrauch, Recyclingfähigkeit und einer optimierten Verwendung von Papier.
Zu den Mitglieder von EuroVAprint gehören Brother, Canon, Dell, Epson Europe, Hewlett Packard, Konica Minolta, Kyocera Document Solutions, Lexmark, Oki, Panasonic, Ricoh, Samsung, Sharp, Toshiba und Xerox.

Laut der unabhängigen Prüfer der Edif ERA habe der Energieverbrauch von Inkjet-Druckern zwischen 2011 und 2014 um 35,6 Prozent reduziert werden können. Darüber hinaus hätten sich die Verkäufe von Produkten, die nicht den Richtlinien der Initiative entsprechen, in der EU im gleichen Zeitraum halbiert. "Unser Industrie ist im vierten Jahr in Folge in der Lage nicht nur beeindruckende Ergebnisse in puncto Energieeffizienz zu zeigen, sondern auch, dass die Selbstkontrolle eine erfolgreiche politische Alternative für Europa kann." Das Selbstregulierungsmodell, das man verfolge, sei einzigartig und erreiche sehr konkrete Ergebnissen: Mehr als 97 Prozent der Drucker, die die Industrie auf den Markt bringe, entsprechen den Standards der Initiative, sagt EuroVAprint-Präsident Maxime Furkel von Lexmark.

www.eurovaprint.eu

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