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Pro-Kopf-Ausgaben für Büromöbel im deutschen Handel im Jahr 2016 (Quelle: Marketmedia24, Köln)
Pro-Kopf-Ausgaben für Büromöbel im deutschen Handel im Jahr 2016 (Quelle: Marketmedia24, Köln)

Branchen-Spiegel: Neue Studie zur Büromöbelbranche erschienen

2016 steigerte die deutsche Büromöbelbranche im dritten Jahr in Folge ihr Marktvolumen. Ergebnissen der Forschungsdatenbank von Marketmedia24 zufolge ist der Gesamtmarkt gegenüber dem Vorjahr um über drei Prozent gewachsen.

2016 steigerte die deutsche Büromöbelbranche im dritten Jahr in Folge ihr Marktvolumen. Ergebnissen der Forschungsdatenbank von Marketmedia24 zufolge ist der Gesamtmarkt gegenüber dem Vorjahr um über drei Prozent gewachsen. Dabei erwiesen sich einmal mehr der Generationswechsel auf dem Arbeitsmarkt, das steigende Gesundheitsbewusstsein, die Digitalisierung und die Zukunftskonzepte für gewerbliche und private Büroarbeitsplätze als mächtige Marktmotoren.

Allerdings könnten nicht alle Produktgruppen und Marktteilnehmer gleichermaßen von dem Umbruch der Branche profitieren. So verlieren Bürofachhandel und -fachmärkte als Marktführer kontinuierlich Umsatzanteile, wie die jetzt veröffentlichte Studie "Branchen-Spiegel Büromöbel 2017" von Marketmedia24 zeigt.

Laut der Studie steigen die Pro-Kopf-Ausgaben für Büromöbel. 2016 gab jeder Deutsche – vom Baby bis zum Greis – durchschnittlich 31,93 Euro für die Einrichtung von Büros aus. 3,7 Prozent mehr als noch 2012. "In zwei Jahren wird diese Konsumausgabe auf über 33 Euro gestiegen sein", so die aktuelle Einschätzung von Karl Oerder, Marktforschungsleiter von Marketmedia24.

Dabei würden immer mehr Verbraucher ihre Büromöbelwünsche im interaktiven Handel erfüllen, denn seit 2016 rangiere dieser Vertriebsweg hinter Bürofachhandel und -fachmärkten auf dem zweiten Platz in der Distributionsstatistik. Damit hätten Versender und Internet seit 2012 ein Umsatzplus von über 21 Prozent generiert, so die Presseinfo zur Studie.

Bis 2018 werde sich dieses Umsatzplus auf über 30 Prozent steigern. Aber nicht nur dieser Vertriebsweg zähle zu den Gewinnern. Der Möbelhandel profitiere ebenfalls vom veränderten Stellenwert der Büroeinrichtung, steigere seinen diesbezüglichen Marktanteil und Umsatz kontinuierlich.

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