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Umfrage: Einkauf 4.0 als große Chance für Effizienzsteigerung

Mit Einkauf 4.0 lassen sich Kosten reduzieren, so die Ergebnisse einer Umfrage unter Mittelständlern und Großunternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Befragt wurden vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und der OpusCapita GmbH in erster Linie CPOs, Einkaufsleiter und Category Manager.

"Die jüngsten Umfrage-Ergebnisse zeigen deutlich, dass der Einkauf bei der fortschreitenden Digitalisierung der Wirtschaft eine entscheidende Rolle spielen kann", sagt BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Feldmann.

Das Neue an Industrie 4.0 sei die digitale Vernetzung zwischen mehreren Unternehmen. Und genau hier könne der Einkauf zum wichtigen Instrument dieses Prozesses werden und helfen, die neue Qualität in der Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Firmen erfolgreich durchzusetzen.

"Ziel ist es, Innovationen im Sinne eines Wertschöpfungsnetzwerkes gemeinsam voranzutreiben. Dieser Ansatz geht weit über bisher schon realisierbare innerbetriebliche Optimierungsmaßnahmen hinaus", so Feldmann weiter.

Zweifel an der Ausgangssituation

Fast 70 Prozent der Befragten haben Zweifel, ob ihre gegenwärtige Lieferantenbasis den Anforderungen der Zukunft gewachsen ist. 38 Prozent erkennen in der mangelnden abteilungsübergreifenden Vernetzung ein mögliches zukünftiges Risiko für ihre Lieferkette. 37 Prozent sehen Risiken im Zusammenhang mit zu geringer operativer Effizienz und dem Vordringen neuer Technologien.

Eine große Mehrheit der Befragten fordert eine engere Kooperation zwischen Beschaffung und Finance & Accounting – und verbindet damit auch gewichtige Vorteile: Prozess-Harmonisierung (70 Prozent), mehr Transparenz (64 Prozent), Kostenreduzierung (62 Prozent) und effizienteres Cash Management (55 Prozent).

Die kompletten Studienergebnisse können unter http://pages.opuscapita.com/BME-report.html  heruntergeladen werden.

www.bme.de 

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