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Mehr als 30 Bundesbehörden setzen auf Recyclingpapier

32 Bundesbehörden setzen bislang auf Recyclingpapier, so das Zwischenergebnis der Kampagne "Grüner beschaffen", einem Gemeinschaftsprojekt der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR), des Umweltbundesamtes (UBA) und der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB).

32 Bundesbehörden setzen bislang auf Recyclingpapier, so das Zwischenergebnis der Kampagne "Grüner beschaffen", einem Gemeinschaftsprojekt der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR), des Umweltbundesamtes (UBA) und der Kompetenzstelle für nachhaltige Beschaffung (KNB). Das Projekt begleitet seit dem vergangenen Jahr das Maßnahmenprogramm "Nachhaltigkeit" der Bundesregierung. Darin ist die Nutzung von mindestens 90 Prozent Recyclingpapier bis Ende 2015 vorgesehen. Mehr als ein Drittel der Bundesoberbehörden bestätigte gegenüber der IPR, diese Quote bereits mit Ende des Jahres 2014 erreichen zu können. Damit ist das Ziel der Kampagne aber noch nicht erreicht. Laut Recherchen der IPR gab es zwei wesentliche Hindernisse für die Umstellung auf Recyclingpapier: Teils bestehen längerfristige Rahmenverträge für den Einkauf, die die Behörden an bestimmte Papiersorten binden. Auch gebe es weiterhin Vorurteile bezüglich technischer Eigenschaften und Archivierbarkeit. Die Kampagne "Grüner beschaffen" wird auch im kommenden Jahr fortgeführt mit dem Ziel, weitere Bundesbehörden bei der Umstellung auf Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" zu unterstützen. Die Ergebnisse des Projekts fließen 2016 in die Bewertung des Maßnahmenprogramms "Nachhaltigkeit" der Bundesregierung ein.

www.gruener-beschaffen.de/umsteller/bundesbehoerde

 

 

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