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BME-Studie: Einkäufer unzufrieden mit elektronischer Beschaffung

Trotz aller Erfolge der vergangenen Jahre haben elektronische Tools für Ausschreibungen, Lieferantenmanagement/E-SRM und E-SCM noch nicht die Akzeptanz von Katalogsystemen erreicht.

Sie werden von der technischen Seite weiterhin als zu wenig ausgereift und flexibel bewertet, um ähnlich wie Katalogsysteme umfassend in den Unternehmen eingesetzt zu werden. Die Wunschliste der Einkäufer ist lang. Sie fordern von den IT-Anbietern vor allem einfachere, effiziente Prozesse und höhere Interoperabilität der Programme. Das hat die aktuelle Studie "Elektronische Beschaffung 2015: Stand der Nutzung und Trends" ergeben.

"Die Lieferantenseite darf ebenfalls nicht außen vor gelassen werden. Nach wie vor ist es nicht selbstverständlich, dass jeder Supplier über die notwendige eReadiness verfügt", betonte BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Christoph Feldmann. Hier spielten auch die fortschreitenden technologischen Entwicklungen eine Rolle. So werde die Mobilität, die im Privatbereich den einfachen Zugriff auf Anwendungen und Informationen zulasse, auf das Feld geschäftlicher Anwendungen projiziert. Die unzureichende Sicherheit von Daten und Kommunikation, die im Privatbereich oft hingenommen werde, sei allerdings im B2B-Bereich nicht akzeptabel, so dass entsprechende Entwicklungen hier auch zwangsläufig länger dauerten.

Das "Stimmungsbarometer Elektronische Beschaffung" wird vom Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) und der Universität Würzburg (Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky) seit 2004 jährlich erhoben und seit 2014 auch von der HTWK Leipzig (Prof. Dr. Holger Müller) unterstützt. An der zum 12. Mal durchgeführten Befragung nahmen in diesem Jahr 197 (2014: 236) Unternehmen teil.

www.bme.de

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