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Tesa reagiert auf Nachfragerückgang

Der Klebstoffhersteller streicht nach einem Gewinneinbruch jeden zehnten Arbeitsplatz. Darüber hinaus stehen Werksschließungen auf dem Plan.

Insgesamt sollen 400 der weltweit rund 3900 Stellen wegfallen, teilte ein Sprecher am Freitag in Hamburg mit. 200 Arbeitsplätze sollen in Deutschland, 200 im Auslang abgebaut werden. Hintergrund ist der deutliche Umsatzeinbruch in diesem Jahr. So musste die Beiersdorf-Tochter im ersten Quartal einen Umsatzrückgang von rund 24 Prozent auf 171 Millionen Euro verkraften. Der Betriebsgewinn ging um 23 Millionen Euro auf nur noch eine Million Euro zurück. Die Rückgänge resultieren überwiegend aus dem Industriegeschäft mit Schwerpunkt Automobilindustrie.

Der Hamburger Konzern erwägt zudem die Schließung einer Fabrik in Flensburg sowie zweier Großlager in Stuttgart und Offenburg. Außerdem wird für die Zentrale die Einführung von Kurzarbeit geprüft. In der Produktion gibt es bereits Kurzarbeit.

www.tesa.de

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