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Neue ISO „Kohlendioxid-Fußabdruck“

Die International Organization for Standardization (ISO) veröffentlicht den neuen Standard 16759, der Erfordernisse für die Berechnung eines Kohlendioxid-Fußabdrucks für Druckprodukte aufführt.

Die internationale Norm beinhaltet detaillierte Vorgaben in Sachen Berechnungsmethoden, unter anderem für webbasierte Kohlendioxid-Rechner. Das Unternehmen ClimatePartner, ein Anbieter für Unternehmenslösungen im Bereich Klimaschutz, arbeitet eng mit Umweltverbänden zusammen und stellt Experten in verschiedenen internationalen Ausschüssen, so auch in der Arbeitsgruppe WG11, in der die ISO-Norm erarbeitet wurde.

Die ISO 16759 ist die erste ihrer Art. Vor allem Printeinkäufer aus Unternehmen, Verwaltung und Verbänden sollen von dem neuen Standard profitieren können. „Printbuyer können sich ab sofort sicher sein, dass die CO2-Berechnungen von ihren Druckdienstleistern, die den neuen ISO-Standard umsetzen, international anerkannten Vorgaben entsprechen“, erklärt Moritz Lehmkuhl, Gründer und Geschäftsführer von ClimatePartner. „Die Norm ist essenziell, um klimaneutrale Druckprodukte in unterschiedlichen Ländern, Märkten und von verschiedenen Dienstleister vergleichen zu können.“

Die Norm baut auf bestehenden Regelwerken wie etwa PAS 2050 oder ISO TS 14067 auf und ergänzt diese um branchenspezifische Anforderungen. „Die ISO 16759 regelt sehr detailliert alle Erfordernisse, die eine CO2-Bilanz für Druckprodukte in der ganzen grafischen Industrie erfüllen muss. Etwa für Broschüren, Verpackungen oder auch Zeitungen", erläutert Dennis Uieß, Berater bei ClimatePartner und Mitglied der Arbeitsgruppe WG11. Die Entwicklung des neuen Standards startete im Jahr 2010. Beteiligt waren Experten aus der gesamten grafischen Industrie, darunter auch Agfa, Kodak und Mondi Paper.

www.climatepartner.com; www.iso.org

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