C.ebra

Kärcher gewinnt BME-Preis

Der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME) hat der Alfred Kärcher GmbH & Co. KG den Preis „Excellence in eSolutions 2014“ zuerkannt. Die Verleihung fand während der „5. BME e_Lösungstage“ im Düsseldorfer Hotel Maritim statt.

Hier diskutieren 1200 Teilnehmer unter anderem, wie sich mittels elektronischer Lösungen Transparenz über Mengen, Preise, Qualität und Performance der Lieferanten medienbruchfrei erreichen lässt, welche Tools wirtschaftlich sinnvoll sind und wie eine breite Nutzerakzeptanz zu erreichen ist. Mit dem Preis „Excellence in eSolutions“ würdigt der BME innovative Leistungen von Anwenderunternehmen im Bereich elektronische Beschaffung. Prämiert werden Konzepte, die nachweislich signifikant zur Performancesteigerung des Einkaufs beziehungsweise zur deutlichen Verbesserung des Unternehmensergebnisses geführt haben.

Preisverleihung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky, Mitglied des Vorstands, BME e.V.; Ulrich Gühring, Head of Sourcing & Procurement Non Production Materials, Kärcher; Heiko Braitmaier, Executive Vice President Sourcing & Procurement, Kärcher; Dr.
Preisverleihung (v.l.n.r.): Prof. Dr. Ronald Bogaschewsky, Mitglied des Vorstands, BME e.V.; Ulrich Gühring, Head of Sourcing & Procurement Non Production Materials, Kärcher; Heiko Braitmaier, Executive Vice President Sourcing & Procurement, Kärcher; Dr. Christoph Feldmann, Hauptgeschäftsführer, BME e.V.

Kärcher, der Anbieter von Reinigungstechnik mit Sitz in Winnenden, beschäftigt rund 10 700 Mitarbeiter in 60 Ländern. Das jährliche Einkaufsvolumen des indirekten Einkaufs beträgt rund 250 Mio. Euro, davon entfallen 43 Prozent auf die Tochtergesellschaften. Unter dem Begriff indirekter Einkauf versteht man Güter und Dienstleistungen, die nicht in den gefertigten Endprodukten verarbeitet sind. Beispiele sind etwa die IT, das Facility- und Flotten-Management, Verpackung, Büro- und Wartungsartikel. Ziel des Kärcher-Projektes war, Skalen- und Spezialisierungseffekte mit Hilfe eines neuen E-Procurement-Systems auszuschöpfen – durch ein zentrales Warengruppenmanagement global über die gesamte Kärcher-Gruppe hinweg. Es galt, durchgängige Prozesse zu implementieren und die Datenqualität signifikant zu erhöhen. Kärcher ist es unter anderem gelungen, durch konsequente Automatisierung, Prozessaufwand und Durchlaufzeiten zu senken.

Verbesserungen gab es unter anderem durch eine Bündelung der Einkaufsfunktionen, Entlastung der Fachabteilungen, ein zusätzlicher Wertbeitrag des indirekten Einkaufs wurde genauso erreicht wie eine Erhöhung der Zahl aktiver Nutzer im E-Procurement-System von 450 auf 1500.

Dr. Christoph Feldmann, BME-Hauptgeschäftsführer und Sprecher der BME-Jury: „Das Konzept zeichnet sich durch beachtliche effizienzsteigernde Effekte und Kostensenkungspotenziale aus. Die Nutzer profitieren von transparenten, Compliance-gerechten Prozessen. Technisches Kernelement war die Einführung eines neuen E-Procurement-Systems. Die Bewerbung beschreibt ein ganzheitliches Konzept im Zuge einer globalen Transformation und Weiterentwicklung der Einkaufsorganisation von einer lokal und wenig abgestimmt agierenden Funktion hin zu einem konzern- und länderübergreifenden, koordinierten Warengruppenmanagement.“

www.bme.de

Verwandte Themen
"Nur wenn die Männer mit auf den Weg genommen werden, werden die Unternehmen das Ziel einer ausgewogeneren Geschlechterdiversität in Führungsrollen erreichen." Bild: Thinkstock/Ingram Publishing
Frauen machen Einkauf effektiver weiter
Bild: Sedus "secretair"
Sedus veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht 2016 weiter
Auch in diesem Jahr sind von der Update-Panne vor allem Drucker der HP "OfficeJet"-Serie betroffen.
HP-Update macht Alternativ-Patronen erneut unbrauchbar weiter
Neuausrichtung für "Supply Chainer" gefordert weiter
Den Kundentag bei Kaut-Bullinger nutzen viele Kunden für die Information und den Austausch.
Rekordzuspruch beim Kaut-Bullinger-Kundentag 2017 weiter
Der überwiegende Teil der Befragten ist mit der Ausstattung des Arbeitsplatzes zufrieden, so das Ergebnis der aktuellen IBA-Studie.
Die Deutschen auf dem Weg zum Wohlfühlbüro weiter