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Rentenversicherung setzt auf De-Mail

Die Deutsche Rentenversicherung bietet ihren Kunden seit Anfang Oktober die Möglichkeit, Nachrichten und Dokumente mittels De-Mail sicher elektronisch zu übertragen. Dafür nutzt der Rentenversicherer das De-Mail-Gateway der Francotyp-Postalia-Tochter Mentana-Claimsoft.

Die De-Mail bietet die Möglichkeit, vertrauliche Dokumente und Nachrichten verschlüsselt, geschützt und nachweisbar zu versenden. Durch das elektronische Verfahren sind Versicherungsnehmer unabhängig von Öffnungszeiten. Der Benutzer spare laut Unternehmen Druck-, Papier- und Materialkosten und die Bedienung der De-Mail sei dabei so leicht wie eine E-Mail, jedoch wesentlich sicherer. Für die Bereitstellung des neuen Kommunikationsservice nutzt die Deutsche Rentenversicherung das De-Mail-Gateway von FP. Das Tochterunternehmen des FP-Konzerns hatte im Mai die De-Mail-Ausschreibung des bundesweit tätigen Trägers der gesetzlichen Rentenversicherung in Deutschland gewonnen.

„Wir freuen uns, dass die Deutsche Rentenversicherung sich für uns entschieden hat. Wir sind davon überzeugt, dass De-Mail mittel- und langfristig großes Potenzial hat“, erklärt Hans Szymanski, Vorstandssprecher der Francotyp-Postalia Holding AG. Die jüngste IT-Sicherheitsdebatte sorge für zusätzliche Impulse. Und je weiter die Digitalisierung voranschreite, desto größer werde der Bedarf nach einem sicheren und vertraulichen Versand von Dokumenten. „Unser Fokus in der täglichen Arbeit besteht zunächst darin, gemeinsam mit den Unternehmen die Prozesse zu definieren. Die Zahl der verschickten De-Mails ist noch überschaubar, aber immer mehr Unternehmen erkennen die Vorteile dieser Kommunikationsform. Das mittelfristige De-Mail-Marktpotenzial liegt nach unserer Schätzung bei über 500 Millionen De-Mails pro Jahr. Und wir streben einen Marktanteil von etwa 10 Prozent an“, so Szymanski.

www.deutsche-rentenversicherung.de; www.francotyp.com

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