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Wenn Hacker die Cloud stürmen

Weniger Aufwand für Anwender und IT-Abteilung – damit argumentieren Anbieter von Public Cloud Computing-Services. Doch das sei nur die halbe Wahrheit, meint Walter Denk, General Manager & Vice President des ICT-Diensleisters PC-Ware Deutschland.

Zwar würden Cloud Computing-Konzepte tatsächlich an vielen Stellen den Arbeitsaufwand verringern. Dass dieser jedoch gleichzeitig an anderer Stelle steige, werde vielen Unternehmen erst spät klar.

Je mehr Unternehmen – und mit ihnen ihre Daten – in Cloud-Umgebungen aktiv seien, desto interessanter werde es für Hacker, entsprechende Schadsoftware zu entwickeln. Mit dem aktuell kursierenden Trojaner Bohu ist es Hackern nun gelungen, eine Cloud-basierte Antiviren-Technologie außer Gefecht zu setzen. Solche gezielten Angriffe auf Cloud-Architekturen würden schon bald zum Alltag gehören, meint der Experte. Deswegen müssen sich Unternehmen wappnen, um die Datensicherheit – und damit ihre Geschäftsfähigkeit – zu gewährleisten.

Angesichts der rasanten Entwicklung von Schadsoftware sei es für Unternehmen nicht länger ratsam, sich allein auf Antivirenlösung und Firewalls als Schutzmechanismen zu verlassen. Bohu zeige, dass die Gefahr für Unternehmen in der Cloud steigt. Daher sei es für sie noch wichtiger, IT-Prozesse sorgfältig zu planen und zu überwachen als dies in klassischen IT-Umgebungen ohnehin schon der Fall war. So sollten sie die Services der verschiedenen Anbieter insbesondere im Bereich Cloud Security genau vergleichen. Zum Beispiel sollte der gewählte Anbieter mit einem streng regulierten Identity Management & Access Management und einem konstanten Monitoring eine erhöhte Datensicherheit garantieren. „Der Angriff durch Bohu verdeutlicht, dass auch in Cloud-Umgebungen die bösen Buben immer einen Schritt voraus sind“, so Denk.

www.pc-ware.de

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