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Produktivität bestimmt Strategie

Weltweit agierende Unternehmen reagieren auf das günstige ökonomische Klima, in dem sie den Fokus stärker auf Wachstum und Expansion legen. Darüber hinaus holen sie alternative Arbeitsplatzkonzepte zurück auf die Agenda.

Nicht mehr Kosteneffizienz, sondern die Produktivität bestimmt die Strategie. Dies sind die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage des internationalen Immobilienberaters CBRE unter gewerblichen Immobiliennutzern, die zusammen weltweit etwa 250 Millionen Quadratmeter Flächen nutzen.

Fast drei Viertel (72 Prozent) der Befragten haben ihre Mietverträge in den vergangenen zwölf Monaten neu verhandelt (2012: 45 Prozent), um Verträge mit günstigeren Mieten abzuschließen. Darüber hinaus gaben 61 Prozent der Unternehmen an, dass sie durch effizientere Nutzung ihre Flächen reduzieren konnten. Neben der Kostenreduktion kehren zunehmend alternative Arbeitsplatzkonzepte zurück auf die Agenda der Unternehmen. Gefragt sind Raumoptimierungsstrategien, um die Mitarbeiterproduktivität zu verbessern. Hierbei geht es vor allem darum, die Balance zwischen Kosteneinsparungen (von 56 Prozent der Befragten als Hauptmotiv für alternative Arbeitsplatzkonzepte angegeben) und einer produktiven Arbeitsumgebung (39 Prozent) zu finden. Letzteres ist besonders wichtig, da drei Viertel der Unternehmen angaben, weniger als ein Viertel ihrer Beschäftigten würden von zuhause aus arbeiten. In Deutschland ist dieser Anteil noch sehr viel geringer: 80 Prozent der Befragten gaben an, dass weniger als zehn Prozent im Home-Office tätig seien.

Unternehmen bemühen sich außerdem, ihren Mitarbeitern eine attraktive Arbeitsplatzumgebung zu bieten. Obwohl die Kosten der Hauptfaktor bei der Auswahl neuer Büroflächen sind (85 Prozent), berichten 45 Prozent der Unternehmen, dass die Arbeitsumgebung ein integraler Bestandteil ist, um Talente zu gewinnen und zu halten. Wiederum 73 Prozent glauben, dass der Zugang zu öffentlichen Verkehrsmitteln für die Mitarbeiter wichtig sei, und dass mit Annehmlichkeiten wie Fitnessräumen oder Restaurants (48 Prozent) ein Mehrwert geschaffen werden kann.

„Viele Unternehmen haben verstanden, dass ideale Arbeitsumgebungen zu besserer Produktivität führen und sie ihnen ermöglichen, die besten Talente zu gewinnen“, kommentiert Alexander v. Erdély, Head of Global Corporate Services bei CBRE. „Unternehmen können durch eine verbesserte Mitarbeiterproduktivität Kosten einsparen, da Arbeitskosten höher sind als Immobilienkosten. Eine intelligente Arbeitsplatzgestaltung macht Unternehmen also effizienter. Wir erwarten, dass dieser Trend sich im nächsten Jahr und darüber hinaus fortsetzen wird.

„Unternehmen entscheiden sich zunehmend für moderne, neu gebaute Büroflächen, welche die Umsetzung flexibler Arbeitswelten ermöglichen. Hierbei liegt der Fokus immer stärker auf der flexiblen Nutzungsmöglichkeit und der Effizienz von Objekten als auf dem reinen Mietzins pro Quadratmeter“, so Carsten Ape, Head of Agency bei CBRE.

www.cbre.de

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