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Spiegel: Desaster beim Datennetz der Bundeswehr

Auf ein Desaster steuere das Projekt "Herkules" zur Modernisierung der Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr zu, so berichtete der Spiegel.

Die 2006 mit Siemens und IBM gegründete Firma BWIIT GmbH, an der das Wehrressort einen Anteil von 49,9 Prozent halte, sei nicht in der Lage, der Bundeswehr bis Ende nächsten Jahers rund 300 000 neue Telefone, 140 000 neue Computer sowie ein schnelles Datennetz zu liefern.

Das Projekt sei so massiv in Verzug geraten, dass das Ministerium jetzt "Bettelbriefe" an mehr als 400 ehemalige Soldaten verschickt hätte, mit der Bitte, der Bundeswehr mit Zeitverträgen aus der Misere zu helfen, denn die Firma habe Probleme, "qualifiziertes Personal" für Planung und Aufbau moderner Leitungsnetze zu finden.

Weiterhin spricht der Bericht von den „bizarren Folgen“ dieser Notlage. So sei eine Fernmeldezentrale in Süddeutschland zwar mit neuen Rechnern bestückt worden und könne nun auch rasch Befehle oder sonsitge Informationen aus dem Ministerium empfangen. Allerdings sei die Weitergabe an untergeordnete Empfänger "vorsintflutlich".

Weil der Aufbau der Datennetze in den Bundeswehrstandorten nicht voran käme, müssten Fernmeldesoldaten die Papiere zeitraubend Blatt für Blatt ausdrucken, um sie dann mit einigen alten Faxgeräten im Schneckentempo an gut hundert nach geordnete Stellen zu verteilen.

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