C.ebra

Nachfragehoch bei Büromöbeln

Im ersten Quartal 2011 erzielten die im bso Verband Büro-, Sitz- und Objektmöbel organisierten Hersteller 23,1 Prozent mehr Umsatz als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Grundlage des Wachstums war die deutlich gestiegene Nachfrage im Objektgeschäft. Aber auch das Breitengeschäft belebte sich in den letzten Wochen spürbar.

„Als erstes haben die großen Unternehmen begonnen, ihre oft schon lange vorbereiteten Ausschreibungen zu realisieren. Kleinere Unternehmen ziehen jetzt nach“, erläutert Hendrik Hund, Vorsitzender des bso, die Entwicklung. Die Nachfrage komme aus dem In- und dem Ausland. Das Inlandsgeschäft schloss mit einem Plus von 24,3 Prozent ab, der Export mit 20,3 Prozent. Die Verkäufe von Korpusmöbeln (Schreibtischen, Schränken und Raumgliederungselementen) erhöhten sich um 25,9 Prozent. Sitzmöbel, die bereits im zweiten Halbjahr 2010 wieder deutlich stärker gefragt waren, legten im ersten Quartal 2011 um 20,8 Prozent zu.

Die Verbandsverteter sehen in der Gewinnung und Qualifizierung neuer Mitarbeiter eine wichtige Herausforderung für die kommenden Jahre. „In Zusammenarbeit mit unseren Partnern in und um die Büroeinrichtungsbranche arbeiten wir derzeit an einer Qualifizierungsoffensive“, kündigt Jünger an. Diese soll mit verschiedenen Maßnahmen bereits im Sommer 2011 ins Rollen kommen.

Kurzfristig plagen die Branche aber in erster Linie die Preissteigerungen bei Rohmaterialien und der Energiekosten. „Schon zum Jahreswechsel zeichnete sich ab, dass eine Erhöhung der Büromöbelpreise notwendig wird“, bestätigt Hendrik Hund. „Einige Unternehmen haben bereits die notwendigen Konsequenzen gezogen und Preiserhöhungen angekündigt."

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