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Sharp-Studie über ineffiziente Meetings

Laut der aktuellen „Sharp Europe Studie“ sind Arbeitsmeetings und Präsentationen oft einfallslos, unproduktiv und fördern nicht die Gruppenarbeit. Die Ergebnisse belegen, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bessere Hilfsmittel bieten müssen, um den Ideenaustausch zu vereinfachen und damit die Produktivität zu verbessern.

Im Rahmen einer Befragung unter rund 2200 Büroangestellten in Deutschland, Großbritannien, Spanien, Frankreich, Schweden und den Niederlanden, gab knapp jeder zehnte Arbeitnehmer zu, bei einer Präsentation eingenickt zu sein, ein Drittel erlebte, wie andere Teilnehmer einschliefen. Für zehn Prozent der Arbeitnehmer war der Vortrag derart uninteressant, dass sie einen Grund vorgaben, um den Raum verlassen zu können. Ein Drittel der Studienteilnehmer gab an, dass sie zwischen 25 bis 50 Prozent der Zeit, während der sie scheinbar einer Präsentation folgen, an etwas Anderes denken. Zwölf Prozent sind sogar fast während des gesamten Vortrags in anderen Gedanken versunken.

Die Mehrheit der Befragten (86 Prozent) verbringt wöchentlich bis zu fünf Stunden in Meetings. Allerdings sei dies oftmals nur Zeitverschwendung: Lediglich 16 Prozent der Befragten würden die Arbeitsmeetings als „inspirierend“ bezeichnen. Dagegen sind 79 Prozent der Arbeitnehmer der Meinung, am Schreibtisch produktiver zu sein und nur 42 Prozent der Auskunftspersonen beschreiben ihre Meetings als „gemeinschaftliche Zusammenarbeit“. 57 Prozent der Arbeitnehmer sind der Meinung, dass für gewöhnlich eine Person zu viel redet und 58 Prozent sind überzeugt, dass Meetings an Effektivität gewinnen würden, wenn jeder Teilnehmer mehr Möglichkeiten hätte, sich einzubringen. Nur ein Viertel der Büroangestellten wurde darin geschult, ein Meeting abzuhalten.

Wie können Meetings und Präsentationen ansprechender und effektiver gestaltet werden? Forschungsergebnisse belegen, dass Zeitmanagement und Präsentationstraining die wichtigsten Bereiche sind, mit denen sich Unternehmen beschäftigen müssen. Optimierte Lösungen, die die Präsentationen inhaltlich unterstützen, sorgen für einen großen Produktivitätsunterschied. Sharp kündigte kürzlich den Marktstart des „Big Pad“ an, seiner zweiten Generation von großformatigen Touchscreen-Displays für gemeinschaftliches Arbeiten. Bis zu vier Personen können damit gleichzeitig Texte verfassen und Daten von verschiedenen Standorten aus teilen. Es wird zum praktischen Hilfsmittel für Arbeitsgruppen, denn mit dem interaktiven Whiteboard Ideen gemeinsam ausgearbeitet und mit anderen geteilt werden können.

www.sharp.eu

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