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Turbon verzeichnet Umsatzrückgang

Der in Hattingen ansässige Supplies-Hersteller Turbon hat die Zahlen für das Geschäftsjahr 2008 vorgelegt. Der konsolidierte Umsatz im Geschäftsjahr betrug 98,3 Millionen Euro nach 122,5 Millionen Euro im Vorjahr

Die von der Turbon AG abgegebene Umsatzplanung für 2008 von rund 100 Millionen Euro wurde nach Angaben des Unternehmens trotz schwierigen wirtschaftlichen Umfelds nahezu erreicht. Das EBIT betrug 4,3 Millionen Euro nach 1,3 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2007. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei 2,9 Millionen Euro. Nach Berücksichtigung der Ertragsteuern ergibt sich im Konzern ein Ergebnis nach Steuern von 1,6 Millionen Euro. Zur Verbesserung der Konzernbilanz trugen laut Turbon, ein deutlicher Vorratsabbau um 8,1 Millionen Euro und die dadurch ermöglichte Tilgung sämtlicher Bankverbindlichkeiten bei. Die Nettofinanzverschuldung fiel um 6,9 Millionen Euro auf 5,3 Millionen Euro, wobei liquiden Mitteln von 4,6 Millionen Euro eine im Juli 2013 fällige Inhaberschuldverschreibung in Höhe von 9,9 Millionen Euro gegenübersteht.

Für 2009 ist wegen des im Januar 2009 gemeldeten Verlusts von Staples in den USA realistischerweise mit einem weiteren Rückgang des Umsatzes auf etwa 80 Millionen Euro zu rechnen. Die Gesellschaft geht jedoch davon aus, dass sich die Profitabilität gegenüber 2008 hierdurch nicht verschlechtern wird.

Seit 31. März hat der Hersteller von Alternativ-Supplies mit der HTB Holdings GmbH zudem einen neuen Großaktionär. Der alleinige Gesellschafter der HBT Holdings GmbH, Holger Brückmann-Turbon, hält nach dem Erwerb von 150 000 Stückaktien von der Gothaer Lebensversicherung 33,2 Prozent der Stimmrechte und des Grundkapitals der Turbon AG und somit mittelbar die Kontrolle über den Supplies-Hersteller. Die HBT Holdings GmbH wird daher Turbon-Aktionären im Rahmen eines Pflichtangebots anbieten, ihre Aktien zu erwerben. Der Angebotspreis wird 2,95 Euro je Turbon-Aktie betragen.

www.turbon.de

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