C.ebra

Herlitz sieht sich „gut gerüstet“

Der Berliner Büroartikel-Hersteller sieht sich aufgrund der bisher eingeleiteten Umstrukturierungs-Maßnahmen „auch für stürmische Wetterlagen gut aufgestellt“.

Vorstandschef Jan von Schuckmann mahnte vergangene Woche auf der Hauptversammlung Nachhaltigkeit an: „Der begonnene Veränderungsprozess wird nur dann erfolgreich sein können, wenn er über die nächsten Jahre nachhaltig verfolgt wird.“ Dabei kündigte er an, die Entwicklung hochwertiger Markenprodukte voranzutreiben und das internationale Geschäft zu forcieren. „Die Voraussetzungen dafür sind auch deshalb erfüllt, weil wir Ihnen zum 1. Quartal 2009 ein bilanziell schuldenfreies Unternehmen präsentieren können, das in der Lage ist, nachhaltig zu investieren“, so von Schuckmann zu den Aktionären.

Für das vergangene Jahr weist Herlitz eine Reduzierung der Umsatzerlöse von 2,8 Prozent auf 301,9 Millionen Euro aus. Schwierigkeiten bereitet derzeit vor allem der Einbruch in Osteuropa, der durch den Währungsverfall in den betroffenen Ländern zusätzlich verschärft wird. Alleine im November und Dezember des vergangenen Jahres verursachte dies einen Aufwand von 1,9 Millionen Euro; die relevanten Währungen hatten zuvor einen Wertverlust von bis zu 50 Prozent gegenüber dem Euro erlitten. Im 1. Quartal 2009 haben sich die Nettoumsatzerlöse insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 4,9 Prozent auf 63,5 Millionen Euro verringert.

www.herlitz.de

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