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Umfrage: Deutsche rufen auch im Urlaub geschäftliche E-Mails ab

Eine Emnid-Studie ergab, dass 52 Prozent der deutschen Arbeitnehmer im Sommerurlaub geschäftliche E-Mails beantworten. Dies birgt Risiken in sich.

Ein weiteres Ergebnis der Studie ist, dass rund 34 Prozent zum Abrufen der Mails ihren privaten Laptop oder ihr Smartphone nutzen. Immerhin 18 Prozent nehmen sogar internetfähige Elektronikartikel ihres Arbeitgebers mit in den Urlaub, um geschäftliche E-Mails zu lesen und zu beantworten.

Für viele Arbeitnehmer ist es also inzwischen selbstverständlich, dass sie mit ihren eigenen Geräten auf Daten im Firmennetz zugreifen dürfen. Dabei wird aber die private und geschäftliche Nutzung von IT-Ressourcen vermischt. Dieser globale Trend zur „Consumerization of IT“ beeinflusst das Geschäftsleben nachhaltig. Durch das Arbeiten am Urlaubsort riskieren Angestellte den Verlust vertraulicher und schützenswerter Informationen. Jahr für Jahr müssen sich Polizeidienststellen mit Fällen beschäftigen, in denen die steigende Tendenz, private oder geschäftliche Rechner und Handys mit in den Urlaub zu nehmen, zu Diebstahl und Datenklau eingeladen hat.

Andreas Zeitler, Vice President und Regional Manager für die Region Zentraleuropa bei Symantec, kommentiert hierzu: „Falls sich der Ausnahmefall schon nicht vermeiden lässt, dass Mitarbeiter während ihres Urlaubs E-Mails bearbeiten müssen, sollten Unternehmen unbedingt zwei Vorkehrungen treffen: Die Informationen verschlüsseln und die Endgeräte sichern. Nur so bleibt Dieben der Zugriff auf sensible Daten auch dann verwehrt, wenn der PDA, das Laptop oder das Smartphone abhanden kommen. Diese Maßnahmen sind umso wichtiger, als immer mehr Mitarbeiter geschäftliche Informationen auch mit privaten mobilen Geräten abrufen.“

Auftraggeber der Studie war Symantec, Anbieter von Sicherheits-, Storage- und Systemmanagement-Lösungen. Das Marktforschungsinstitut Emnid befragte knapp 600 Berufstätige in Deutschland.

Kontakt: www.symantec.com

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