C.ebra

Gelungene Neuausrichtung der CeBIT

Die Neuausrichtung der CeBIT war aus Sicht der ITK-Branche erfolgreich. In einer BITKOM-Umfrage zeigte sich die große Mehrheit der Aussteller mit dem Messeverlauf und der Fokussierung auf Fachbesucher sehr zufrieden.

„Der CeBIT-Relaunch unter dem Motto ,Mehr Klasse statt Masse‘ ist rundum gelungen“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf bei der Abschlussveranstaltung der Messe. Die CeBIT 2014 und ihre Fokussierung auf das B2B-Geschäft und Konferenzprogramm seien unter dem Strich ein voller Erfolg gewesen. Insgesamt kamen mehr als 210 000 Besucher zur CeBIT.

„Die CeBIT hat ihre Bedeutung als wichtigste Branchenplattform mit großer internationaler Strahlkraft ausgebaut. Die Schwerpunktthemen Big Data, Datensicherheit, Cloud Computing und Start-ups kamen genau zur rechten Zeit“, sagte Kempf. So stehe der Einsatz von Big Data in Deutschland vor dem Durchbruch. Laut einer repräsentativen Umfrage im BITKOM-Auftrag setzt aktuell fast jedes zehnte Unternehmen solche Lösungen ein. Weitere 31 Prozent haben konkrete Pläne, dies künftig zu tun. „Big Data Analysen helfen uns, die Welt besser zu verstehen und auf dieser Basis bessere Entscheidungen zu treffen“, so Kempf. Wichtigste Voraussetzung für den Einsatz der Technologie sei die Beachtung des Datenschutzes.

Kempf lobte das ausgebaute Konferenzprogramm mit Branchengrößen wie Apple-Mitgründer Steve Wozniak und zeigte sich von den Messe-Aktivitäten rund um Internet-Start-ups sowie dem Partnerland Großbritannien begeistert: „Gründungswettbewerbe wie CODE_n haben deutlich gemacht, welch lebendige Start-up-Szene Deutschland und seine europäischen Nachbarn haben.“ Insbesondere in London und Berlin konnte sich eine innovative und aufstrebende Start-up-Szene etablieren. Kempf: „Für eine Stärkung der Start-up-Kultur in Deutschland sollte die Politik allerdings die steuerlichen Rahmenbedingungen verbessern.“

www.bitkom.org

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