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Corma führt mobile Forensik ein

Die Corma GmbH, Anbieter von Ermittlungen, Recherchen und Datenanalysen für Unternehmen, erweitert ihr Portfolio um die Mobile Forensik. Neben der fachlichen Qualifikation investierte das Mönchengladbacher Unternehmen in Hard- und Software, um Daten rund 5000 verschiedener Smartphones, Tablets und Navigationssysteme extrahieren und analysieren zu können.

Bei den Ermittlungen von Corma gegen die Wirtschaftskriminalität liefern mobile Endgeräte zunehmend relevante Informationen. Etwa 47 Prozent der Informationen auf Smartphones, Tablets und anderen mobilen Endgeräten sind dem IT-Beratungshaus Gartner zufolge geschäftlich. Dazu zählen Telefonate, Mails, Kontakte, Geotags, Netzwerk- und Social-Media-, aber auch Business-Intelligence- und andere Geschäfts-Anwendungen. Mobilgeräte werden immer häufiger zum direkten Ziel krimineller Handlungen gegenüber Unternehmen, seien es Datenklau, Spionage, Betrug oder Produktpiraterie. Jörn Weber, Geschäftsführer von Corma, erklärt: „Mobile Endgeräte unterstützen den Geschäftsalltag, sie sind unentbehrlich geworden. Deswegen werden sie oft zum Ziel oder Werkzeug von Angriffen auf Unternehmenswerte. Für uns als Ermittler gewinnen diese Informationsquellen an Bedeutung. Sie bieten eine enorme Fülle an Hinweisen.“ Als geprüfter „UFED Mobile Forensiker“ setzt er sein Know-how als zusätzliches Ermittlungswerkzeug ein. Hierzu zählen die Sicherung, Analyse und Gutachtenerstellung von über 5000 verschiedenen Mobiltelefonen, Tablets und Navigationssystemen.

Neben technischem Know-how und der erforderlichen Ausstattung an Hardware verfügt das Corma-Team über langjährige Erfahrungen als Ermittler. Weber, selbst ehemaliger Kriminalhauptkommissar, sagt: „Bei Datenanalysen geht es darum, in der Informationsmasse gezielt und effizient die richtigen Hinweise zu erkennen, das macht Ermittlungskompetenz aus.“ Daneben sei auch das Wissen um rechtliche Rahmenbedingungen erforderlich, beispielsweise wie die Ergebnisse forensischer Untersuchungen als rechtswirksame Beweise einsetzbar seien. Jörn Weber sieht mobile Endgeräte als unterschätztes Einfallstor für kriminelle Angriffe. „Bisher setzen erst 32 Prozent der Unternehmen eine Sicherheitssoftware für diese Geräte ein, Computer ohne einen funktionierenden Schutz gibt es dagegen sehr selten.“ Dazu tragen auch private Geräte bei, die oft bei einer BYOD-Strategie (Bring Your Own Device) eingesetzt und auf denen auch Unternehmensdaten gespeichert werden. Weber empfiehlt Unternehmen, im Rahmen einer konzernweiten Sicherheitsstrategie explizit auch alle in Frage kommenden Mobilgeräte miteinzuschließen. „Dabei geht es nicht nur um die Installation einer Software, sondern darum, die Mitarbeiter für dieses Thema dauerhaft zu sensibilisieren“, so Weber weiter.

www.corma.de

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