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Unternehmen vernachlässigen Kalkulationen ihrer IT-Energiekosten

Deutsche Unternehmen sehen Energie als einen der Hauptkostenverursacher in der IT. Dennoch herrschen zwischen diesem Bewusstsein und tatsächlichem Verhalten deutliche Unterschiede. Dies ist das Ergebnis einer weltweiten Studie.

Knapp die Hälfte der Unternehmen, die im Auftrag des globalen IT-Beratungsunternehmens Avanade befragt wurden, gab an, das Thema Energie nicht bei der Kalkulation ihrer IT-Budgets zu berücksichtigen. Heiko Leicht, Director Data Center Technology & Operations bei Avanade Deutschland, erklärt: „IT-Budgets und Ressourcen sind knapp bemessen. Dies stellt Unternehmen vor eine harte Aufgabe, wenn sie ihre Profitabilität erhalten und gleichzeitig ihre Service-Qualität verbessern wollen. Analysten schätzen, dass die Mehrheit der Unternehmen in den kommenden Jahren genauso viel Geld für den Energieverbrauch unternehmenseigener Rechenzentren ausgeben wird wie für Hardware-Infrastruktur.” Unternehmen müssten sich demnach mit nachhaltigen Alternativen wie Server-Virtualisierung und Cloud Computing auseinandersetzen: „Nur so sind sie in der Lage, ihre IT-Budgets anzupassen und steigenden Kosten konkrete Maßnahmen entgegenzusetzen.“

Der Gesamtverbrauch der IT mache heute bereits zehn Prozent des deutschen Gesamtstrombedarfs aus. Dieser Wert werde bis 2020 um mehr als 20 Prozent steigen, so Leicht. „In der IT sind gerade Server und Rechenzentren kritische Bereiche. Denn obwohl Unternehmen meist lediglich zwischen zehn und 30 Prozent ihrer verfügbaren Rechenleistung nutzen, verbrauchen die Systeme etwa so viel Strom wie unter voller Auslastung.”

Die Avanade-Studie wurde unter mehr als 500 Managern und IT-Verantwortlichen in Deutschland und 15 weiteren Ländern erhoben.

www.avanade.de

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