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Vorbeugen von Rückenproblemen mit einem optimalen Arbeitsplatz

Rund 80 000 Stunden verbringt der „Büro-Mensch“ im Laufe seines Arbeitslebens sitzend am Schreibtisch. Rechnet man das tägliche Sitzen außerhalb des Büros hinzu, wird schnell klar: Der Körper bekommt zu wenig Bewegung. Steh-Sitz-Arbeitsplätze sind eine gute Lösung, die einseitige Belastung zu vermeiden.

„Mittlerweile klagt jeder Zweite häufig bis regelmäßig über Rückenschmerzen und Verspannungen“, weiß Ulrike Lübbert, Physiotherapeutin, Geschäftsführerin von Ergophys sowie Beraterin des Bundesverbands Sekretariat und Büromanagement e.V. (bSb). „Nicht selten sind chronische Beschwerden die Folge.“ Der Mensch sei für langes Sitzen nicht geschaffen. Arbeitgeber sollten nicht außer Acht lassen, dass der Volkswirtschaft durch die Volkskrankheit „Rückenschmerz“ Milliarden Verluste entstehen, die sich durch Arbeitsausfall und Therapie sowie Rehabilitationskosten ergeben“, meint Ulrike Lübbert.

Damit Schreibtischarbeit keine Spätfolgen nach sich zieht, sollte jeder seine eigene Sitzposition kontrollieren, denn auch der beste Bürostuhl nutzt nichts, wenn er nicht richtig eingestellt ist. „Korrekt sitzt man, wenn Ober- und Unterarm bei Horizontalstellung der Sitzfläche etwa einen rechten Winkel bilden und der Unterarm auf der Tischplatte aufliegt. Die Füße sollten mit der ganzen Sohle entspannt auf dem Boden stehen“, erklärt die Physiotherapeutin. Zudem entlasten höhenverstellbare Armlehnen die Arme und Ellenbogen. So lassen sich Verspannungen im Schulter- und Nackenbereich vermeiden.

Doch egal wie gut man sitzt – was der Körper braucht ist regelmäßige Abwechslung. Deshalb sind Steh-/Sitzarbeitsplätze eine logische Lösung. Durch die höhenverstellbare Schreibtisch-Platte bestimmen die Benutzer jederzeit etwaige Haltungs- und Stellungswechsel. So wird eine einseitige Belastung bestimmter Körperregionen vermieden.

www.bsb-office.de

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