C.ebra

Städte achten zunehmend auf „fairen Einkauf“

Stadtverwaltungen öffnen sich neue Perspektiven, um den Einkauf von Produkten und Dienstleistungen noch stärker nach ökologischen und sozialen Kriterien auszurichten.

Grundlage dafür ist das Gesetz zur Modernisierung des Vergaberechts. Damit können auch soziale und ökologische Aspekte hinzugezogen werden. „Es fehlen jedoch bislang noch weitgehend klare und verbindliche Ausführungsbestimmungen auf Landes- und Bundesebene, mit denen solche Aspekte wirkungsvoll und rechtssicher in die Praxis umgesetzt werden können“, wird Dierk Molter, zuständiger Dezernent für das Vergabe- und Beschaffungswesen der Stadt Darmstadt, im Darmstädter Echo zitiert. Derzeit sei die städtische Beschaffungsstelle hoch in ein Landesprogramm eingebunden. Ziel sei es, Vergabekriterien selbst zu entwickeln. Die Laufzeit des Projektes wurde bis Ende 2012 terminiert.

Die Stadt Darmstadt achtet nach eigenen Angaben seit einiger Zeit darauf, bei Ausschreibungen nur Produkte zu verwenden, die umweltfreundlich und nachhaltig hergestellt werden. Darüber hinaus gibt die Stadtverwaltung auch beim Thema „Aktiv gegen Kinderarbeit“ Lieferanten vor, nur Produkte und Dienstleistungen zu berücksichtigen, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit gefertigt werden. Dieses Vorgehen soll noch ausgeweitet werden.

Verwandte Themen
Behörden können mit dem Bedarfserhebungstool (BET) ihre Bedarfe vor der Auschreibung direkt an die ZIB melden.
Der Bund zentralisiert die IT-Beschaffung weiter
Dieter Brübach von der B.A.U.M.-Geschäftsführung beim Start des Wettbewerbs "Büro und Umwelt" auf der Paperworld (Bild: Messe Frankfurt / Jens Liebchen)
"Blauer Engel" im Mittelpunkt des Sustainable Office Days 2018 weiter
Neue Lösungen für den Arbeitsplatz 4.0 von Kaut-Bullinger weiter
memo Möbelkatalog 2018: viele Anregungen für ein "grünes Büro" Bild: Titelbild des memo-Möbelkatalogs 2018
memo stellt neuen Katalog für Büromöbel vor weiter
Auch in Zukunft setzt Kaiser+Kraft weiterhin verstärkt auf nachhaltiges Wirtschaften.
Kaiser+Kraft zu 100 Prozent klimaneutral weiter
Zu den vom Rückruf betroffenen Produkten zählen auch die Notebooks der HP 11-Serie. (Bild: HP)
HP ruft Notebook-Akkus zurück weiter