C.ebra

Grüne Impulse durch öffentlichen Einkauf

Wie können öffentliche Einkäufer in der EU, zum Beispiel Kommunen oder Behörden, die Markteinführung hoch innovativer energieeffizienter Produkte und Dienstleistungen unterstützen?

Diese Frage untersucht das Öko-Institut seit Ende 2008 im Rahmen des von der Europäischen Exekutivagentur für Wettbewerbsfähigkeit und Innovation (EAWI) geförderten Projekts „SMART SPP – Innovation durch nachhaltige öffentliche Beschaffung“. Entscheidend ist dabei eine verstärkte Zusammenarbeit zwischen den öffentlichen Auftraggebern und den Lieferanten in der sogenannten Vorvergabe- oder „pre-procurement“-Phase des Beschaffungsvorgangs.

Gemeinsam mit ICLEI (Local Goverments for Sustainability) und Forschungspartnern in Spanien, Portugal, Großbritannien und Dänemark analysiert das Öko-Institut, wie ein solches Vorgehen rechtssicher gestaltet werden kann und entwickelt Instrumente für die Beurteilung der finanziellen Vorteile (Life Cycle Costing) und der Berechnung der CO2-Einsparungen.

In der derzeit laufenden Praxisphase werden zusammen mit Kommunen und zentralen Beschaffungsstellen in Spanien, Portugal, Großbritannien und Österreich konkrete Ausschreibungen in den Bereichen Beleuchtung, Informations- und Kommunikationstechnologien, Gebäudeheizung und -kühlung sowie Elektromobilität unter Nutzung und Erprobung des SMART-SPP-Ansatzes vorbereitet. Weiteren Kommunen steht die Teilnahme an dem Projekt offen. Erste vorläufige Arbeitsergebnisse sowie weiterführende Informationen für öffentliche Beschaffungsstellen und Unternehmen wurden aktuell auf der Projektwebsite veröffentlicht.

www.oeko.de, www.smart-spp.eu

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