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Niedersachsen setzt auf RC-Papier

In der Sitzung vom 1. Juli 2013 haben sich die Staatssekretärinnen und Staatssekretäre aller Ministerien auf eine weitere Optimierung beim Einsatz von Recyclingpapier in der niedersächsischen Landesverwaltung verständigt.

Der Anteil von Recyclingpapier in den unterschiedlichen Anwendungen der Verwaltung soll auf bis zu 90 Prozent erhöht werden. Mit dem verstärkten Einsatz von Recyclingpapier anstelle von Frischfaserpapier will die niedersächsische Ministerialverwaltung ihre Vorbildfunktion in Sachen Ressourcen- und Klimaschutz wahrnehmen und in einem ersten Schritt das Ziel der Koalitionsvereinbarung zur bevorzugten Beschaffung von energieeffizienten und umweltfreundlichen Produkten umsetzen.

„Recyclingpapier hält sowohl technisch als auch ökonomisch mit Frischfaserpapier mit“, erklärte Umweltstaatssekretärin Almut Kottwitz. „Bei der Herstellung von Recyclingpapier werden aber jeweils 60 Prozent weniger Wasser und weniger Energie verbraucht. Darüber hinaus werden Ressourcen und CO2- Emissionen eingespart.“

Im Umweltministerium liegt der Einsatz von Recyclingpapier mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ bereits bei weit über 90 Prozent, nur für wenige Vorlagen wird im Einzelfall noch „Papier holzfrei weiß“ eingesetzt. Landesweit ist dieses Ziel noch nicht vollständig erreicht. Mit dem jetzt gefassten Beschluss wird daher eine Verbesserung in allen Bereichen der Verwaltung angestrebt. Das Umweltministerium hat bereits seine nachgeordneten Behörden gebeten, zukünftig nur noch Recyclingpapiere mit dem Umweltzeichen „Blauer Engel“ zu verwenden.

Das niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz plant außerdem, demnächst auch die Beschaffungsrichtlinie für Dienstfahrzeuge durch ökologische Anforderungen zu ergänzen.

www.umwelt.niedersachsen.de

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