Der Wettbewerb „Büro & Umwelt 2010“ geht für dieses Jahr in die End-Runde. Zeit sich noch zu bewerben! Im vergangenen Jahr erreichte Epson beim Wettbewerb den 3. Platz und will nun auch in anderen Bereichen eine Vorbildfunktion übernehmen.
Als japanisches und global operierendes Unternehmen ist Epson bekannt für seine Produkte und Lösungen in den Bereichen Fotodruck und Digital Imaging. In Deutschland ist Epson seit 1979 vertreten. Gelebter Umweltschutz sei ein fester Bestandteil der Unternehmenskultur, so das Credo. Zur Umsetzung der Unternehmens-Vision 2050 in Deutschland entwickelte Epson einen 7-Punkte-Aktionsplan, der unter anderem den Verzicht auf Inlandsflüge, die ausschließliche Verwendung von Recyclingpapier sowie die Nutzung von Ökostrom vorsieht. Daneben setzen die Geschäftsführung und die Mitarbeiter der Epson Deutschland GmbH lokale Umweltprojekte um. Ziel der Projekte ist die Kompensation des jährlichen Kohlendioxid-Ausstoßes der Dienstwagenflotte.
Um den Einsatz von zertifiziertem Recyclingpapier und ein Umdenken beim Papierverbrauch von Unternehmen und Organisationen zu fördern, ist die Epson Deutschland GmbH der Initiative Pro Recyclingpapier beigetreten. Zudem sind die Meerbuscher Mitglied im Bundesdeutschen Arbeitskreis für umweltbewusstes Wirtschaften e.V. (B.A.U.M.). Hier setzt sich Epson auch auf höherer Ebene für nachhaltiges Wirtschaften in deutschen Unternehmen ein. „Wir sind uns unserer Vorbildfunktion in der Wirtschaft bewusst und nehmen diese gerne an“, betont Epson-Geschäftsführer Henning Ohlsson. „Deshalb fordern wir auch immer wieder unsere Kunden und Partner, aber auch andere Unternehmen der Drucker- und Bildverarbeitungsbranche auf, sich mit uns aktiv für den Umweltschutz einzusetzen.“
Die Umwelt ernst nehmen
In der Vertriebs- und Marketingniederlassung in Meerbusch, dem deutschen Standort von Epson, gibt es circa hundert Mitarbeiter an Büroarbeitsplätzen. Mit der Teilnahme am B.A.U.M.-„Wettbewerb Büro & Umwelt 2009“ habe man als Mitglied des Arbeitskreises zeigen wollen, dass es dem Unternehmen mit dem Thema Umwelt wirklich ernst sei und sei so mit gutem Beispiel vorangegangen, um auch andere Unternehmen zur Teilnahme anzuregen, erklärt Declan Keegan, Qualitätsmanagement-Verantwortlicher bei Epson. Außerdem habe das Durcharbeiten der Wettbewerbs-Checkliste aufgezeigt, in welchen Bereichen man sich noch weiter verbessern könne, so Keegan weiter.
Der Aspekt der Umweltfreundlichkeit sei für den Einkauf in puncto Büro-Equipment besonders wichtig. „Wir haben Green Purchasing-Richtlinien. Dazu gehören Umweltfreundlichkeit, Recyclebarkeit, Blauer Engel, Zertifikate … Unsere Lieferanten, egal, ob Büromaterialien, Supplies, Technik oder Möbel, kommen auf den Prüfstand und werden nach Umwelt-, Qualitäts-, und CSR-Kriterien bewertet. Die Einkaufsrichtlinien basieren auf den bekannten ISO-Normen sowie auf den CSR-, Umwelt- und Qualitätsverpflichtungen der Seiko Epson Corporation.“
Epson setzt sowohl für die interne, als auch die externe Kommunikation ausschließlich Recyclingpapier mit dem Blauen Engel ein, angefangen vom normalen Büropapier über Umschläge bis hin zu Visitenkarten, berichtet Declan Keegan. Im letzten Jahr habe das Unternehmen 1,6 Millionen Blatt Papier verbraucht. Durch die Einführung von papierlosen Prozessen (z.B. des Zeiterfassungssystems), eine Reduzierung von Kopiermaschinen
im Hause und Umweltschulungen für Mitarbeiter konnte eine Reduzierung des Papierverbrauchs um 25 Prozent gegenüber 2008 erreicht werden. Und die Suche nach Einsparmöglichkeiten gehe weiter. Keegan nennt ein weiteres anschauliches Beispiel: Die Zeitkonten der Mitarbeiter, Urlaubs- oder Reiseanträge und Reisekostenabrechnungen werden nun alle papierlos abgewickelt. Dies habe dazu geführt, dass man 4000 Blatt Papier weniger pro Jahr verbrauchte.
Mitarbeiter setzen eigene Ziele
Die Akzeptanz für die umweltfreundlichen Maßnamen unter den Mitarbeitern ist sehr hoch. „Unser Vorschlagswesen bietet beispielsweise eine Möglichkeit für Mitarbeiter, eigene Anregungen zu machen, wie wir noch umweltfreundlicher handeln können. In diesem Zusammenhang sind bereits sehr gute Ideen umgesetzt worden, z.B. haben wir eine Fotovoltaikanlage gebaut, die circa 17 Prozent unseres Strombedarfs abdeckt“, erklärt der QM-Beauftragte. Ansonsten werde nur Strom aus Wasserkraft eingesetzt.
Um die Akzeptanz unter den Mitarbeitern noch weiter zu erhöhen, gibt sich in diesem Jahr jedes Team innerhalb des Unternehmens selbst ein Ziel rund um das Thema Umwelt, z.B. den Papierverbrauch noch stärker zu reduzieren. Mitarbeiter-Schulungen tragen zur hohen Akzeptanz bei.
Auch seitens der Geschäftsführung wird den Themen Umwelt und Nachhaltigkeit ein hoher Stellenwert beigemessen. So gibt es jede Woche das sogenannte „Green Way-Meeting“ auf Geschäftsleitungsebene, das sich mit allen Angelegenheiten rund um Umwelt und Nachhaltigkeit beschäftigt.
Die nächste Ausgabe erscheint am 31. Mai mit den Themen:
• Green Office: Alles Standard?
• Individuelle Werbeartikel +
Sonderanfertigungen
• Schreibgeräte-Trends
• Rund ums Kleben + Korrigieren
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